Phishing-Mails von Amazon und Paypal im Umlauf

Datenklau durch Phishing
Phishing-Mails von Amazon und Paypal in deutschen E-Mail-Postfächern. (Bild: weerapat1003 – Fotolia)

Kundenkonto als Aufhänger

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor neuen Phishing-Mails. Amazon ist neben Paypal betroffen. Die falschen Mails im Namen des Online Versandhändlers erscheinen mit der Betreffzeile „Sperrung Ihres Amazon-Kontos“. Die virtuellen Ganoven gaukeln den Nutzern einen angeblichen Missbrauch des eigenen Kundenkontos vor. Dafür sollen sie einen Link anklicken und ihre Kundendaten in ein Online-Formular eingeben – mit schlimmen Folgen. Die Informationen sind für die Betrüger ein finanzieller Triumph. User verlieren so mit einem Klick viel Geld.

Auch beim Bezahldienst Paypal findet sich in diesen Tagen eine ähnliche Masche: Hinter den Betreffzeilen „Ihr Paypal Konto ist eingeschränkt! Ihre Mithilfe ist gefragt“ und „Wichtig Kontodaten bestätigen“, versteckt sich ebenfalls ein fieser Datenklau.

Hinweise im Umgang mit den Phishing-Mails:

  • Sicherheitsexperten und die Verbraucherzentralen raten Betroffenen diese E-Mails sofort zu löschen.
  • Die eingefügten Links niemals anklicken und keine Kundendaten in die Formulare eintragen.
  • Wer sich unsicher ist, ob die Nachrichten nicht doch stimmen, ruft beim Kundenservice der Unternehmen an.

Accounts & Co.: sicherer Umgang

Phishing-Mails landen fast tagtäglich in den virtuellen Postfächern der Menschen. Um der Flut zu entgehen, gibt es bereits eine große Bandbreite an Ratschlägen. Zu den zentralen Hinweisen zählt ein sicherer Umgang mit Accounts und Passwörtern. Für jeden Dienst immer ein anderes Passwort verwenden, das aus mindestens acht Zeichen besteht. Außerdem die E-Mail-Adresse nicht wahllos bei jedem Online-Shop oder weiteren Diensten im Internet angeben. Nutzern, die gerne an Gewinnspielen teilnehmen, wird ein zweites E-Mail-Konto empfohlen.

Phishing-Radar

Der aktuelle Fall zeigt wieder Mal, wie einfach sich die Phishing-Attacken verbreiten. Um aufgrund der Vielzahl die gefälschten Betrugsversuche zu durchschauen, empfiehlt sich ein Blick auf den „Phishing-Radar“ der Verbraucherzentralen. In chronologischer Rheinfolge und mit detaillierten Beschreibungen bietet die Auflistung eine gute Übersicht für die Opfer.

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