Support von Windows 7 eingestellt: Worauf Nutzer achten müssen

Windows 7
Sicherheitsupdates für Windows 7 werden für weitere fünf Jahre zur Verfügung gestellt. (Bild: Wikipedia – gemeinfrei)

Funktionsupdates fallen weg

Eines der beliebtesten Betriebssysteme aus dem Hause Microsoft geht in den Ruhestand. Ab dem 13. Januar 2015 fällt der Support für Windows 7 weg. Genauso wie bei seinem Vorgänger Windows XP stellen sich Nutzer nun die Frage, welche Veränderungen durch diese Umstellung auf sie zukommen. Auch mögliche Sicherheitslücken bereiten Kopfzerbrechen.

Anwender können etwas aufatmen – die Sicherheit bleibt erst einmal bestehen. Die Einstellung von Updates betrifft nur den Mainstream Support. Dieser sorgt für Aktualisierungen von Programmen und ermöglicht, dass das System schnell funktioniert. Der erweiterte Support soll laut Microsoft noch bis zum 14. Januar 2020 – also fünf Jahre – bestehen. Er sorgt dafür, dass Sicherheitslücken geschlossen werden. Nutzern wird geraten diese Aktualisierungen regelmäßig durchzuführen, um Viren & Co. vor dem Eindringen in den Computer zu hindern.

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Windows 10 soll die bei Windows 8 bestehenden Probleme endgültig ausmerzen. (Bild: vgstudio – Fotolia)

Nutzerliebling auf dem Markt

Mit einem Marktanteil von 50 Prozent gilt Windows 7 als eines der beliebtesten Betriebsprogramme. Die Nutzeroberfläche von Windows 7 und andere Aspekte machen es zu einem Favoriten. Trotz des Verkaufstops im Oktober 2014 bieten einige Händler das Betriebssystem noch an. Ein Grund ist die Einführung von Windows 8.

Windows 8.1: Flinker und sicherer

Die Einstellung der Updates macht die Suche nach anderen Programmen früher oder später notwendig. Eine gute Alternative ist momentan Windows 8.1. Es bietet zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie den Windows Defender oder Secure Boot. Diese Vorteile sprechen für einen Wechsel:

  • schnelleres Hoch-und Runterfahren
  • Nachrichten werden in Echtzeit auf den Apps angezeigt
  • keine Gadgets mehr: Somit bietet Windows 8.1 mehr Sicherheit. Die Apps können wie bei Apples iOS-Betriebssystem oder Android, über einen speziellen Appstore bezogen werden.

Verbesserter Internet-Explorer und einfachere Nutzung von Touchscreens

Um verschiedene Programme auch weiterhin ohne Probleme nutzen zu können, ist der Wechsel zu Windows 8.1 eine gute Option. Bis zum 9. Januar 2018 erhalten Nutzer Funktions- sowie Sicherheitsupdates. Danach werden bis zum 10. Januar 2023 ebenfalls nur noch Sicherheitslücken beseitigt.

Windows 10 kommt

Microsoft erweitert seine Familie um ein neues Mitglied: Windows 10 heißt das jüngste Mitglied unter den Betriebssystemen. Der Konzern stellt es am 21. Januar 2015 vor. So wird unter anderem der Spagat zwischen beruflichen und privaten Dateien vereinfacht. Wer also ein neues Betriebssystem will, sollte bis zur endgültigen Einführung von Windows 10 warten. Denn mit den versprochenen vereinfachten Funktionen geht die Arbeit am PC noch schneller von der Hand.

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