Black Friday: Falsche Amazon-Gutscheine im Umlauf

„Amazon Black Friday Gift Card“ als Dankeschön

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Niemals auf Links unbekannter Absender klicken. (Bild: Joerg Habermeier/Fotolia)

Ein Gutschein für Amazon ist in der Vorweihnachtszeit besonders anziehend, schließlich könnte man so bei den Weihnachtseinkäufen sparen oder sich selbst etwas gönnen. Genau an diesem Punkt setzen aktuell Cyberkriminelle an und versuchen persönliche Daten von Internetnutzern abzugreifen. Die E-Mails mit Betreffs wie „Amazon Black Friday Gift Card“ verführen Leser zum direkten Öffnen der E-Mail.

In der Spammail heißt es weiter, dass man lediglich an einer kurzen Umfrage teilnehmen muss, um als Dankeschön den Amazon-Gutschein zu erhalten. Mit der Umfrage versuchen die Betrüger nicht nur an persönliche Daten zu kommen, um Identitätsdiebstahl zu begehen, sondern auch Geld durch den erzeugten Traffic zu generieren.

Folgen Internetnutzer der Umfrage, dürfen sie sich scheinbar am Ende ein Geschenk aussuchen. Dazu ist erneut die Eingabe persönlicher Daten notwendig. Der versprochene Gutschein bleibt jedoch aus.

Betrüger entlarven

Gerade vor großen Feiertagen sind vermehrt Spammails von Betrügern im Umlauf, die auf persönliche Daten von Kunden großer Unternehmen aus sind. Von Zugangsdaten für Kundenkontos bis hin zu Kreditkartendetails greifen Betrüger alles ab, was in Formulare eingetragen wird. Deshalb ist der beste Tipp: Immer aufmerksam sein! Ein Gutschein von Amazon oder einem anderen Unternehmen wäre schön, doch leider sieht die Realität anders aus: Es gibt nichts geschenkt.

Außerdem ist immer der Absender ein wichtiger Hinweis, von wem die E-Mail wirklich stammt. Beliebige Buchstabenfolgen vor oder nach dem @-Zeichen weisen in der Regel auf unseriöse Absender hin. Betrüger benutzen zudem oft eine seltene „Top Level Domain“ aus exotischen Ländern, wie .cc oder .pw statt der bekannten .com oder .org.

Auch die Internetadresse, auf die man nach dem Klick auf den in der E-Mail enthaltenen Link geführt wird, ist in einem exotischen Land registriert. Obwohl das Design solcher Seiten oft seriös wirkt und bekannten Unternehmen nachempfunden ist, sollten niemals persönliche Daten eingegeben werden.

Schutzmaßnahmen ergreifen

  • Generell gilt, dass nie auf Links in E-Mails geklickt werden sollte, deren Absender nicht bekannt sind.
  • Bei Unsicherheit hilft eine Eingabe des Betreffs in eine Suchmaschine. Oftmals sind bereits Meldungen über die Betrugsmasche im Umlauf.
  • Wurde aus Unachtsamkeit oder Neugier doch auf den Link geklickt, auf keinen Fall Daten eingeben.

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