Zara, H&M & Co: Falsche Gutscheine auf Facebook erkennen

Gefälschter Zara-Gutschein im Umlauf

Vorsicht vor der gefälschten PayPal-Mails
Vorsicht vor gefälschtem Zara-Gutschein auf Facebook. (Bild: Kaarsten – Fotolia.com)

Online-Gutscheine haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Marketinginstrument entwickelt und werden von Kunden gerne angenommen. Auch auf ihren offiziellen Facebook-Präsenzen locken Shops hin und wieder mit Rabatten, weshalb es sich bei Gutscheinen auf Facebook nicht grundsätzlich um Fälschungen handelt.

Dass Gutscheine gerne angeklickt werden, machen sich allerdings auch Betrüger zunutze. Ziel von Gutschein-Betrügern ist ein dreister Datenklau, über Gutscheinaktionen. Hinter den vermeintlichen Schnäppchen warten Abofallen, Werbemails und Anrufe. Der Modekonzern Zara ist aktuell Opfer des Online-Projekts Proleagion GmbH. Mit dem gefälschten „500 Euro Zara Gutschein“ erhofft sich das Unternehmen sensible Informationen abzufangen.

So funktioniert die Abzockmasche auf Facebook:

  • Die Betrüger verlangen von Facebook-Nutzern, den Coupon mit Freunden zu teilen, um das vermeintlich tolle Angebot zu bekommen.
  • Dadurch erscheint der betrügerische Link zum Gutschein im Newsfeed. Er ist mit folgendem Kommentar gekennzeichnet: „Danke Zara“.
  • Nach der Aktivierung des Links wird der User auf ein Kontaktformular weitergeleitet, wo Pop-Ups mit Aboversprechen warten. Diese zielen darauf ab, Informationen oder Geld abzufangen.
Online-Shopping
Wer beim Onlineshopping sparen will, sollte Gutscheine genau prüfen. (Bild: Joachim Wendler – Fotolia)

Abstand nehmen von gefälschten Coupons

In diesem Fall raten Experten, von diesen dubiosen Angeboten Abstand zu nehmen. Bis das Modeunternehmen nicht eine offizielle Bestätigung herausgibt, dass es eine Gutscheinaktion auf Facebook gestartet hat, sollten Anwender nicht auf die Abzockfalle reagieren.

Schutzmaßnahmen vor dem Gutschein-Betrug:

  • Gutscheine niemals anklicken. Wenn sich User nicht sicher sind, ob sich hinter dem vertrauenswürdigen Unternehmen nicht doch ein Schnäppchen verbirgt, beim Anbieter nachfragen.
  • Als hilfreich erweist sich auch eine Überprüfung des Gutscheinnamens im Internet. In verschiedenen Foren berichten Betroffene von den kriminellen Machenschaften. Außerdem lässt sich so der Urheber der Aktion leicht herausfinden.
  • Facebook über den Betrug informieren.
  • Wer aus Versehen den Gutschein aktiviert hat, nicht dem Link und weiteren Aufforderungen folgen.

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