Gefälschte Vodafone-Rechnungen mit Trojaner infiziert

Mobilfunkkunden von Schadsoftware betroffen

Vodafone Kunden erleben derzeit eine böse Überraschung: Online-Kriminelle versenden gefälschte Rechnungen des Telefonanbieters. Mit der Aufforderung die PDF-Datei im Anhang zu öffnen, holen sich Nutzer schnell Trojaner auf den Rechner. In diesem Fall wollen die Betrüger, mithilfe der virtuellen Eindringlinge, den PC ausspionieren, um so an sensible Daten zu gelangen. Die Betreffzeile, „Ihre Mobilfunkrechnung vom XY“, weist auf Malware hin. Damit private Informationen und Kontodaten sicher bleiben, sollten Vodafone Kunden auf folgende Hinweise achten:

Trojaner
Trojaner verstecken sich in falschen Vodafone-Rechnungen. (Bild: Peter Eggermann/fotolia.de)
  • Der Aufforderung, die PDF-Datei zu öffnen, nicht folgen. Denn Datei-Anhänge in diesem Format enthalten meistens Malware. Vor allem bekannte Anbieter werden für die kriminellen Machenschaften ausgenutzt. Verbraucher, die einen Mobilfunkvertrag besitzen, sollten im Zweifel beim Anbieter nachfragen, ob die aktuellste Rechnung schon verschickt wurde und sicherheitshalber alte Rechnungen vergleichend hinzuziehen.
  • Die Spam-Mail sofort löschen, um die Schadsoftware nicht auf den Computer zu laden.

Malware erkennen

Spam-Mails bezeichnen sogenannte Massenmails. Sie enthalten Malware, die den Server mit Viren und Trojanern infiziert. Daher gilt, E-Mails von unbekannten Absendern niemals zu öffnen und sofort zu löschen. Anhänge mit Zip-Dateien gelten ebenfalls als risikoreich. Grammatikalische Fehler und fehlende Kontaktdaten weisen zusätzlich auf versteckte Schadsoftware hin.

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