Sicheres Online-Banking: Tipps für den Geldtransfer im WWW

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Sicherheitszertifikate sollen Risiken beim Online-Baning minimieren. (Bild: Brian Jackson/fotolia).

Sicherheitszertifikat und Domain-Kontrolle

Die Internetadresse der Bank sollte immer per Hand eingegeben werden. Zudem sollte man darauf achten, dass eine sichere Verbindung aufgebaut wird. Erkennbar ist dies immer an dem Adresszusatz “https://“ anstelle von “http://“. Das „S“ steht für das verwendete Sicherheitszertifikat. Beim Browser von Mozilla Firefox erscheint im Adressfeld des Browsers ein grüner Balken.

Mit einem Klick auf das Schloss-Symbol wird direkt die Verifizierung der Internetseite angezeigt. Das bedeutet wiederum, dass die Seite vertrauenswürdig ist und die Datenübertragung verschlüsselt erfolgt. Beim klassischen Internet-Explorer wird das vollständige Adressfeld grün hinterlegt. Die Verifizierungsinformationen werden hier am rechten Ende des Eingabefelds durch ein Schlüssel-Symbol angezeigt.

Phishing-Schutz aktivieren

Unabhängig davon, um welchen Browser es sich handelt, der Phishing-Schutz kann immer aktiviert werden. Dieser sorgt dafür, dass verdächtige Seiten beim Browsen automatisch blockiert werden. Der Phishing-Schutz kann folgendermaßen bei Mozilla Firefox aktiviert werden:

  • Bei den Einstellungen muss man zunächst zur Registrierkarte „Sicherheit“ gehen.
  • Um den Schutz zu aktivieren, muss man dann bei „Webseite blockieren, wenn sie als attackierend gemeldet wurde“ einen Haken setzten.
  • Dieser Haken muss auch bei „Webseite blockieren, wenn ein Betrugsversuch gemeldet wurde“ gesetzt werden.

Beim Internet-Explorer wird die Phishing-Funktion als „Smart Screen Filter“ bezeichnet. Sie ist ebenfalls im Bereich Sicherheit aufgelistet. Dort kann auch direkt der „Smart Screen Filter“ aktiviert werden.

Sicheres Passwort anlegen
Bankgeschäfte sollten nur vom heimischen PC aus getätigt werden. (Bild: strixcode – Fotolia)

Hotspots, fremde Computer und Phishing-Mails

Immer wieder kursieren E-Mails, in denen Nutzer dazu aufgefordert werden, Kreditkartennummern, TANs oder Passwörter anzugeben oder auf Links zu klicken. Eine Bank wird ihre Kunden allerdings nie dazu auffordern, persönliche Daten am Telefon oder via Mail preiszugeben. Wer sich unsicher ist, der sollte vorher unbedingt seine Bank kontaktieren, ehe er in einer Mail etwas anklickt oder sensible Daten verschickt. Wer öffentlich zugängliche WLAN-Netze, auch als Hotspots bezeichnet, nutzt, der sollte hier nur Surfen und keine Online-Banking-Aktivitäten ausführen. Das Gleiche gilt auch für fremde PCs. Schließlich werden die Daten in der Regel abgespeichert. So können Betrüger problemlos auf PIN, Kontonummer und Namen zugreifen.

Virenschutz aktuell halten

Auch, wenn die obigen Tipps beim Online-Banking immer beherzigt werden, sollte man seine Anti-Viren-Software immer aktuell halten, genauso wie die Firewall. Denn wenn sich erstmal ein Virus auf dem Computer verbreitet hat, dann helfen auch keine Sicherheitsvorkehrungen mehr.

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