Prognosen 2014: Angriffe auf Bitcoin, Privatsphäre & Cloud-Speicher

Gefährdung der virtuellen Geldeinheit Bitcoin

Gefahr
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen im Internet müssen aufgrund von Hackangriffen getroffen werden. (Bild: fuzzbones – Fotolia)

Eines der wichtigsten Themen 2014 werden Attacken auf Bitcoin-Pools, deren Nutzer und Börsen sein. Vor allem Börsen stellen ein rentables Ziel für Cyberkriminellen dar, da durch einen verhältnismäßig geringen Aufwand hinsichtlich der Durchführung sehr viel Geld erwirtschaftet werden kann.

Deutlich zunehmen werden Angriffe auf die Nutzer von Bitcoins. Die Cyberkriminellen werden hierbei besonders den Diebstahl von Wallets im Fokus haben, welche die Transaktionen mit anderen Usern ermöglichen, so Kaspersky. Bereits in der Vergangenheit wurden Computer infiziert, um diese zum Mining zu missbrauchen. Aufgrund mangelnder Effizienz ist die Anwendung dieser Methode jedoch deutlich zurückgegangen. Hingegen wird der Diebstahl von Bitcoins zunehmen, weil dabei große Gewinne bei vollständiger Anonymität erzielt werden können, so die Prognosen des Antiviren-Experten.

Privatsphäre weiterhin in Gefahr

Aufgrund Edwards Snowdens Enthüllungen, wollen User vermehrt ihr Privatleben vor der Spionage durch Geheimdienste schützen. Jedoch kann solch ein Schutz nicht garantiert werden, wenn die vom Nutzer in Anspruch genommenen Internet-Dienste wie Soziale Netzwerke, E-Mail-Provider und Cloud-Speicher, keine notwendigen Maßnahmen ergreifen. Hinzu kommt, dass die heute zur Verfügung stehenden Schutzmethoden nicht ausreichend sind. Einige Internet-Dienste haben bereits zusätzliche Schutzmaßnahmen bezüglich der Nutzerdaten angekündigt, wie beispielsweise eine Verschlüsselung der Daten, die zwischen den eigenen Servern übermittelt werden.

Auch der Endanwender selbst ist für den Schutz seiner Informationen, die er auf seinem Computer und seinen mobilen Geräten speichert, verantwortlich. Auch sollte er auf die Geheimhaltung seiner Aktivitäten im Internet achten. Daraus wird eine vermehrte Nutzung von VPN-Services und Tor-Anonymisierern, sowie auch eine erhöhte Nachfrage nach lokalen Verschlüsselungstools resultieren.

Attacken auf Cloud-Speicher

Cloud-Speicherdienste werden es in Zukunft nicht leicht haben, weil einerseits das Vertrauen in diese durch Edward Snowdens Enthüllungen zurückgegangen ist und andererseits die dort in großem Umfang gespeicherten Daten, besonders deren Inhalt, ein zunehmend attraktives Ziel für Cyberkriminelle darstellen. Schon vor Jahren hat Kaspersky Lab prognostiziert, dass es für die Verbrecher immer leichter werden wird, gleich den Cloud-Provider und nicht das Unternehmen zu hacken, um so an dessen Daten zu gelangen. Es scheint, als wäre dies nun eingetreten.

Die Cybergangster werde nsich, so die Prognose, von nun an das schwächste Glied in einer Kette suchen, die Mitarbeiter von Cloud-Services und diese attackieren, um auf eine immense Datenmenge Zugriff zu haben. Doch nicht nur der Diebstahl der Daten könnte für die Angreifer von Interesse sein, sondern auch das Löschen oder Modifizieren.

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