Facebook-Trojaner: So wird er entfernt

In der Vergangenheit wurde über einen Facebook-Trojaner berichtet, der auf infizierten PCs Passwörter stiehlt. Solang Facebook, Google und Computerexperten an einer Lösung basteln, sollten folgende Maßnahmen zur Entfernung durchgeführt werden – so hat der Trojaner keine Chance.

Ein neuer Browser verspricht Abhilfe

Gefahr
Sicher ist man nur mit der richtigen Software. (Bild:fuzzbones/Fotolia)

Vor allem Nutzer von Chrome und Mozilla Firefox sind von dem Facebook-Trojaner betroffen. Da der Schädling den Zugriff auf die Browser-Einstellungen verhindert, sollte dieser über „Systemsteuerung“ ? „Programme“ deinstalliert werden. Zudem sollten alternative Browser wie Apples Safari oder Microsofts Internet Explorer installiert und benutzt werden. Von diesen kann man anschließend auf die Seiten von Antivirenherstellern zugreifen, um eine neue Version zu laden.

Und so geht’s:

  1. Die original Internetseite des Anbieters, wie z.B. windows.microsoft.com, aufrufen.
  2. nach unten bis zum Internet Explorer scrollen und anklicken
  3. anschließend auf Herunterladen klicken
  4. im Dialogfeld Dateidownload auf Ausführen und im Dialogfeld Benutzerkontensteuerung auf Fortsetzen klicken
  5. Zum Schluss der Installation Jetzt neu starten (empfohlen) auswählen
  6. Jetzt kann mit dem neuen Browser sicher durchs WWW gesurft werden

Der Basis-Schutz

Antivirenprogramme gehören als Grundausstattung auf jeden PC und müssen immer aktualisiert werden. Nur so kann einer drohenden Gefahr weitestgehend aus dem Weg gegangen werden. Da der Trojaner nicht nur den Zugriff auf die Browser-Einstellungen, sondern auch den Zugriff vieler Webseiten bekannter Antivirensoftware verhindert, kann sich der Gang zum Zeitungskiosk lohnen. Aktuelle Computerzeitschriften haben häufig CDs oder DVDs, auf deren sich ein kostenloses Antivirenprogramm befindet. Anschließend sollte der PC mit der aktuellen Antivirensoftware gescannt werden.

Die goldenen Regeln für einen sicheren PC sind:

  • Software, z.B. Virenscanner, auf dem aktuellen Stand halten (regelmäßige Updates durchführen)
  • Sichere Passwörter verwenden
  • Vorsicht bei unbekannten E-Mail-Anhängen oder Links
  • Die Vertrauenswürdigkeit vor dem Herunterladen eines Programms überprüfen
  • Im Internet immer wachsam und informiert bleiben

Ein sicheres Passwort leicht gemacht

Nachdem der PC vom Antivirenprogramm gescannt wurde, müssen die Passwörter erneuert werden. Generell empfiehlt es sich die Passwörter in regelmäßigen Abständen zu wechseln. Und wer keinen Passwort-Safe auf seinem PC besitzt, sollte sie auch nicht auf dem PC speichern. Passwörter wie „1234“ oder der eigene Name sind tabu.

Ein sicheres Passwort sollte folgende Merkmale mindestens enthalten:

  • 8 und höchstens 12 Zeichen
  • 2 Sonderzeichen
  • eine Zahl
  • einen Klein- sowie einen Großbuchstaben

Außerdem gilt: Für jede Anwendung sollte der User ein anderes Passwort verwenden.

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