Kasperskys Spam-Report für Juni 2013

Der aktuelle Spam-Report der Sicherheitsexperten von Karspersky ist erschienen. Welche Themen im Sommer bei den Spammern besonders beliebt waren und wie sich der Anteil von Spam-Nachrichten im E-Mail-Verkehr verändert hat, gibt es hier im Überblick.

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Phishing-Mails versuchen, an persönliche Daten zu gelangen. (Bild: Brian Jackson/fotolia).

Die Trends im Juni

Passend zur Jahreszeit wurden im Juni vor allem Werbung für Sachen verschickt, die in den Sommermonaten verstärkt nachgefragt werden. Darunter befanden sich viele Dienstleistungen und Angebote, die im Zusammenhang mit der Prüfungszeit an Schulen und Hochschulen stehen.

Insgesamt stieg der Anteil von Spam- und Phishing-Mails im Juni an. So beträgt der Anteil der Spamnachrichten im gesamten E-Mail-Verkehr 71, 1 Prozent und der der Phishing-Mails 0,0032 Prozent. Die Phishing-Mails konzentrierten sich zu 30 Prozent auf die sozialen Netzwerke. Zudem wurden Nachrichten im Namen des elektronischen Bezahlsystems Paypal verschickt, um an persönliche Informationen sowie Kreditkartendaten zu gelangen. Die einzig gute Nachricht ist, dass sich der Anteil schädlicher Mailanhänge um einen Prozentpunkt verringerte und nun bei 1,8 Prozent liegt.

Spam-Mails mit Prominentenbonus

Mithilfe bekannter Namen versuchten Spammer immer wieder die Aufmerksamkeit der User auf sich zu ziehen. Mit ihnen sollten kostenlose Seminare und Kurse beworben werden, mit denen der Nutzer erfolgreicher Produkte und Ideen verwirklichen kann. Vor allem der Name Steve Jobs trat in diesen Mails immer wieder hervor.

Apple und akademische Titel

Spam-Mail
Dubiose Angebote sollten schnell im Papierkorb landen. (Bild: Hewac – Fotolia)

Der Hype um Appleprodukte, wie dem iPhone, ist ungebrochen. Das nutzen auch die Spammer. So wurden in einer Reihe von Spam-Mails verdächtig preiswerte Apple-Produkte sowie Zubehör und Anwendungen angeboten. Um zusätzlichen Anreiz zu schaffen, wurde oft damit geworben, dass es sich um eine Zeit und Waren begrenzte Aktion handle. Auch wenn die Absenderadressen den Unternehmensnamen enthielten, war dies nur ein weiterer Trick um gutgläubige Kunden in die Falle zu locken.

Neben Angeboten zur Nachhilfe oder einer vereinfachten Immatrikulation an US-amerikanischen Schulen wurden auch gefälschte Titel und Zeugnisse zum Kauf angeboten.

Die fleißigsten Spammer weltweit

Das Führungstrio, das weltweit am meisten Spam verschickt, blieb im Juni unverändert. Die Führungsposition belegt nach wie vor China mit einem Spam-Anteil von 23,9 Prozent, vor den USA (17,2 Prozent) und Südkorea mit 14,5 Prozent. Bei den Ländern, die sich auf Europa spezialisiert haben, hat Südkorea weiterhin die Nase mit 55, 3 Prozent vorn. Weit abgeschlagen dahinter rangieren Italien (6,7 Prozent) und Taiwan (5 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei.

Spamrekord in Deutschland

Auch wenn ein Rückgang der Alarmmeldungen in Deutschland zu verzeichnen war, konnte Deutschland einen Negativrekord aufstellen. Laut dem Sicherheitsunternehmen Eleven war der 25. Juni 2013 der spamreichste Tag seit 2011 in Deutschland. Mit einer Steigerung um 227 Prozent lag das Spam-Aufkommen mit 276 Prozentpunkten über dem Monatsdurchschnitt Juni.

Ein Gedanke zu „Kasperskys Spam-Report für Juni 2013

  • 8. Oktober 2013 um 14:02
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    kaspersky Internet Security 2013 leuchtet immer Gelb auf update jeden Tag Kommentar Bedrohungen.andere Karl K.

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