Spam: Todkranke Christina Schneider lockt mit viel Geld

Neben Trojanern und Viren sind dubiose Geldangebote eine weitere beliebte Masche der Betrüger. Ein Prinz aus Nigeria oder ein reicher Politiker aus Asien wollen den Usern ihr wohlverdientes Geld schenken. Aktuell bemüht sich die todkranke Christina Schneider aus Chelsea um leichtgläubige Nutzer, die ihr die hart erarbeiteten Millionen mit einer Antwort auf die Mail abnehmen.

Gefahr
Scams berichten von absurden Geschichten und sind auf das Geld der User aus. (Bild:fuzzbones/Fotolia)

Viele User von Spam-Info meldeten in den vergangenen Tagen erneut das Aufkommen von Scam-Mails. In dieser Form der Spams bieten angeblich wohlhabende Menschen oder Machthaber eines unbekannten Staates ihr enormes Vermögen an. Bekannt wurde das Vorgehen vor allem durch die „Nigeria-Connection“, die dem Mailempfänger hohe Provisionen in Aussicht stellt. Einzig die Überweisung einer kleinen Summe ist notwendig, um das Geld ins Ausland zu transferieren.

Eine traurige und erlogene Geschichte

Der Gesetzgeber bezeichnet diese Art von Spam als Vorschussbetrug. Dem ahnungslosen User wird das Geld aus der Tasche gezogen, ohne eine Gegenleistung zu erhalten. Auch aktuell findet sich der Scam-Betrug in den Postfächern der Internetnutzer wieder. Mit einer todtraurigen Geschichte will Christina Schneider aus Chelsea ihr Geld unter das Volk bringen. Angeblich war ihr Mann „Sir Raymond Schneider, ein Angestellter der britischen Justizkommission. Auch Frau Schneider lebt nicht mehr allzu lange. Und da sich ihre Verwandtschaft jetzt nur auf die 12 Millionen Pfund stürzt, will sie das Geld lieber vorher an unbekannte Leute verschenken.

Eine glückliche Fügung Gottes macht es ihr möglich, genau den User als Auserwählten für das Vermögen herauszufinden. Abschließend lockt Christina Schneider den ahnungslosen Internetnutzer mit einer Vollmacht, damit man das Geld in der Bank auch erhält. Einzig eine Antwort auf die Mail wird erwartet.

Nicht auf die Spam-Mail reagieren

Doch genau an dieser Stelle muss zur Vorsicht aufgerufen werden. Niemals sollte man auf eine dubiose Spam-Mail in dieser Art antworten. Die Kontaktaufnahme würde eine sofortige Flut an Mails nach sich ziehen. Die Verfasser des Scams warten nur darauf, einen aktiven Mail-Account zu finden. Die Geschichte hinter dem Betrug ist natürlich frei erfunden. Eine kurze Internetrecherche zeigt, dass es niemals einen Sir Raymond Schneider gab. Weiterhin ziehen sich viele Rechtschreibfehler durch die Mail.

Wer die Mail nicht sofort löscht, sondern erst einmal anklickt, braucht in diesem Fall keine Angst vor Viren oder Trojanern haben. Kein Anhang oder versteckter Eintrag kann den Computer übernehmen. Den Hackern geht es einzig und allein um einen Geldbetrug. Trotz der traurigen Geschichte und des hohen Vermögens sollte man auch diese Mail einfach ganz schnell in den Papierkorb befördern.

Das Wichtigste im Überblick

  • Scams sind Nachrichten, die auf den Diebstahl von Geld aus sind
  • Sir Raymond Schneider und seine Frau Christina Schneider gab es nie
  • die Geschichte hinter der Mail ist frei erfunden
  • Auf keinen Fall sollte auf die Mail reagiert werden

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