PayPal-Kunden erneut Opfer von Phishing-Mails

Neue Masche

Spam im E-Mail-Postfach
Immer wieder verschicken Betrüger im Namen von PayPal gefälschte E-Mails (Bild: qoqazian – Fotolia.de)

Erst vor wenigen Wochen versuchten Betrüger mit  E-Mails, die angeblich vom Bezahldienst PayPal stammten, an die Kreditkartendaten von PayPal-Nutzern zu gelangen. Nun sind neue gefälschte Benachrichtigungen im Umlauf, die Benutzernamen, Passwörter und persönliche Angaben abfragen.

Mit dem Betreff „Ihr Kundenkonto wurde präventiv eingeschränkt“ wird vorgegeben, dass das PayPal-Konto vorübergehend nicht mehr vollständig nutzbar sei. Als Grund wird angegeben, dass das Sicherheitssystem mehrere erfolglose Loginversuche verzeichnet hat.

Betrug gemeldet

Diese E-Mail erhielt die Userin Ursula H. und leitete sie an die Spam-Info-Redaktion weiter:

Absender: paypal@service.de
Betreff: ursula h., Ihr Kundenkonto wurde präventiv eingeschränkt

Guten Tag, Ursula H.!

Bitte seien Sie uns dabei behilflich, Ihr Benutzerkonto wieder in Ordnung zu bringen.
Bis dahin haben wir den Zugang zu Ihrem Benutzerkonto vorübergehend eingeschränkt, um potenziellem Missbrauch vorzubeugen.

Wo liegt das Problem?

Unserem Sicherheitssystem zu Folge, wurden mehrere erfolglose Loginversuche unternommen.

B?arbeitungsnumm?r: PP-542-053-934-618

Was ist nun zu tun?

Bitte loggen Sie sich in Ihr Benutzerkonto ein und befolgen Sie die Anweisungen. Dort sehen Sie, welche Informationen benötigt werden – und können sie gleich einreichen. Und Sie sehen anschließend, dass Ihr Benutzerkonto vollständig wiederhergestellt wurde.

Jetzt handeln:

Signatur-Code: 1b6b4cefd7db932c16787733bdd8eb75

Nach Rücksprache mit PayPal stellte sich heraus, dass es sich bei dieser Benachrichtigung um eine Fälschung handelt, die nicht von dem Bezahldienst stammt.

Fälschung schwer als solche erkennbar

Da die Kundin mit ihrem vollen Namen angesprochen wird und sich auch keine zip.-Datei im Anhang befindet, was häufig Anzeichen von betrügerischen Mails sind, sind die neuen Phishing-Mails nur schwer als solche erkennbar.

Empfänger von Mails, die unsicher sind, ob es sich um eine echte oder gefälschte Mail handelt, sollten darauf achten, dass PayPal seine Kunden nie dazu auffordert, persönliche Informationen oder Kontodaten direkt anzugeben. Außerdem erfolgt die Übertragung der Daten immer verschlüsselt. Darüber hinaus können Mails an spoof@paypal.com weitergeleitet und dort überprüft werden.

2 Gedanken zu „PayPal-Kunden erneut Opfer von Phishing-Mails

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