Spam aus Nigeria: Märchen vom schnellen Reichtum

Provision für wenig Aufwand

Der Inhalt der E-Mails ist vielfältig. So bietet ein nigerianischer Prinz einen Teil seines Vermögens an. Dafür muss der Adressat nur seine Kontodaten weitergeben, schon würde ihm das Geld anvertraut. Im Anschluss soll er eine hohe Provision erhalten.

Ein ähnliches Schema gibt es auch Jerry Okoro, der sich als ein Freund aus der Vergangenheit ausgibt, oder Farida Warizi, die angebliche Leiterin von „Economic and Financial Crime Commission“.

Vorsicht bei Spam aus Nigeria
Vorsicht bei Spam aus Nigeria (Bild: inq - Fotolia)

Den Dümmsten finden

Cormac Herley von Microsoft Researchist in seiner aktuellen Studie der Frage nachgegangen, warum diese unrealistischen Spam-Mails gerade aus Nigeria kommen.

Das Prinzip sei, so der Experte, den dümmsten herauszufiltern. Wer auf eine derartige Geschichte wie in der Spam-Mail reinfällt, sei auch bereit den Betrügern Geld zu überweisen.

Laut der Studie würden Personen, die sich im Internet auskennen, nicht auf den Trick hereinfallen. Der kleine Teil, der dennoch darauf reinfällt, ist die perfekte Zielgruppe für die Betrüger. Zudem müssen sie nur mit wenigen Opfern „arbeiten“ und sparen so Zeit und Geld.

Wer ebenfalls E-Mails mit derartigen Märchen und Aufforderungen erhält: Niemals Kontodaten und persönliche Informationen an Fremde herausgeben.

Ein Gedanke zu „Spam aus Nigeria: Märchen vom schnellen Reichtum

  • 8. Juni 2013 um 01:19
    Permalink

    Warnung auch vor central bank, 411 Und anderen diversen 3 stelligen zahlen Und auch Vorsichtig wo ihr im net bank o. Credit Karten Nummer angibt denn die nigerian connection hat jetzt Noch Viel mehr tricks auf dem Kasten als diese alte betrugs Masche mit dem Märchen die sind ziemlich schlau!

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.