Internationaler Währungsfond: Barauszahlung ist Scam

Eine E-Mail, in der Ihnen überraschend Geld versprochen wird? Vorsicht! Die angebliche Barauszahlung vom Internationalen Währungsfond (IWF) ist nicht echt.

– – – Der Internationaler Währungsfond steckt nicht hinter dieser Art Mails, sondern Betrüger, die an Ihr Geld und Ihre Daten gelangen wollen. – – –

Barauszahlung Internationaler Währungsfond
Barauszahlung Internationaler Währungsfond

Keine Barauszahlung vom IWF

So sehr wir alle auch eine finanzielle Spritze gebrauchen können, wir sollten nicht unvorsichtig sein. Die hier gezeigte E-Mail lockt ahnungslose und hoffnungsvolle Menschen in die Falle, die darauf vertrauen, dieses eine Mal Glück zu haben.

Leider handelt es sich um einen Betrugsversuch, bei dem Sie kein Geld erhalten, sondern ausschließlich verlieren.

In der Regel erhalten Sie das Geld nur bei Übernahme der Transaktionsgebühren, woraufhin allerdings ein Fehler passiert und Sie – wenn Sie noch einmal etwas von den Kriminellen hören – erneut zur Kasse gebeten werden.

So (oder so ähnlich) lautet die Mitteilung zur angeblichen Barauszahlung vom IWF

Guten Morgen

Ich möchte Sie darüber informieren, dass Ihre E-Mail-Adresse unter den Personen aufgeführt ist, die berechtigt sind, vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eine Barabfindung zu erhalten.

Bitte wenden Sie sich an Claims@XXXXX.org, um Ihre Berechtigung zum Erhalt einer Barentschädigung zu bestätigen.

Ich gehörte auch zu den Menschen, die eine Entschädigung in bar in Höhe von Tausenden von Euro erhalten haben. Ich helfe dabei, das Bewusstsein für die Betroffenen zu schärfen, um eine Entschädigung zu erhalten.

Grüße

Christina XXXX

Wie Sie sich schützen

  • Überweisen kein Geld an fremde Personen
  • Passen Sie im Netz auf Ihre Daten auf – wo keine angegeben sind, können Betrüger sie nicht finden
  • Antworten Sie auch nicht aus Spaß auf diese Art Mails (aktive E-Mail-Adresse führt zu noch mehr Betrugsversuchen)

Wenn Sie hereingefallen sind

  • Sichern Sie alle Beweise per Screenshot
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Beobachten Sie Ihre Konten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.