Sparkasse-Phishing: Wichtiger Hinweis zu Ihrem Konto

Sparkasse-Phishing stellt für Kunden ein lästiges Problem dar. Wir helfen Ihnen, Betrügern nicht auf den Leim zu gehen.

– – – Die Sparkasse (und auch keine andere Bank) verschickt derartige E-Mails. Die Verwendung von Name und/oder  Logo findet missbräuchlich statt. – – –

Sparkasse-Phishing: Wichtiger Hinweis zu Ihrem Konto (Screenshot)
Sparkasse-Phishing: Wichtiger Hinweis zu Ihrem Konto (Screenshot)

Diese E-Mail ist ein Schwindel

E-Mails, die im Namen Ihrer Bank dazu auffordern, das Online-Banking aufzurufen und Daten zu verifizieren, sind in der Regel ein Betrugsversuch. Gehen Sie auf Mails, wie wir Sie Ihnen an dieser Stelle zeigen, auf keinen Fall ein.

Das Ziel der Kriminellen ist es, Sie auf eine gefälschte Seite zu locken, die wie Ihr Log-In Ihrer Bank aussieht. Doch in Wirklichkeit – ein Blick in die Adresszeile Ihres Browsers reicht – befinden Sie sich auf einer Phishingseite, über die die Betrüger Ihre sensiblen Daten erhalten. Machen Sie es Betrügern nicht zu einfach und löschen Sie derartige E-Mails ungelesen.

Betreff: Wichtiger Hinweis zu Ihrem Konto

So lautet das Sparkasse-Phishing:

Verifizierung benötigt

Sehr geehrter Kunde,

Durch die neuen Gesetze des Bundes sind wir die Bankinstitute dazu aufgefordert worden in regelmäßigen Abständen Daten unserer Sparkassen-Kunden zu legitimieren.

Wir als Ihr Kreditinstitut haben die Anforderungen umgesetzt.

Mit der Überprüfung können unsere Kunden Ihre Informationen für die Überprüfung ganz einfach durchführen.

Anschließend werden die von Ihnen eingegebenen Daten an einen unserer Kundenberater übermittelt und überprüft.

Die SAuthentifikation muss bis zum 31.03.2022 abgeschlossen werden. Wir bitten Sie daher diese Überprüfung in geraumer Zeit zu vervollständigen. Andernfalls werden grundlegende Funktionen Ihres Girokontos vorübergehend eingeschränkt.

Zur Bestätigung
Wir bedanken uns für Ihre Mitarbeit.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishingmails:

  • Sie sind kein Sparkasse-Kunde und waren nie einer
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online

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