Cyberangriffe: Distance Learning bietet Lücken

Das sogenannte „Distance Learning“ oder auch Home-Office bietet der Arbeits- und Ausbildungswelt die Möglichkeit, die Corona-Pandemie zu überstehen. Doch weil diese so plötzlich kam, schien es kaum Zeit für das Thema Cybersicherheit zu geben.

Distance Learning bietet Sicherheitsrisiko
Distance Learning bietet Sicherheitsrisiko

US-Studie von Malwarebytes

Die Forscher der Anti-Malware-Software „Malwarebytes“ machten sich kürzlich an die Arbeit und wollten von 500 Schüler und Studierende sowie 75 IT-Entscheidungsträgern in Bildungseinrichtungen wissen, wie es um deren Cybersicherheit steht. Über die Hälfte der Teilnehmer hatten an einem speziellen Cybersicherheitstraining teilgenommen. Knapp weniger als die Hälfte gaben an, dass an sie diesbezüglich keine besonderen Anforderungen erfüllen müssten. So gab es unter andere, keine Aufforderung, ein Anti-Virus-Programm zu installieren.

Auch für Deutschland von Bedeutung

Die Studie fand zwar in den USA statt, doch dürfte auch für Deutschland sehr wichtig sein. Fragen Sie sich einmal, wie Sie Ihren Home-Office-Arbeitsplatz gesichert haben. Sind Sie im Bilde, was Phishingmails und Co. bedeuten und wie man sie erkennt? Ist Ihr System auf dem neuesten Stand und verwenden Sie mehrschichtige Authentifizierungen und sichere Passwörter, wenn Sie sich irgendwo einloggen?

Weitere Ergebnisse der Malwarebytes-Studie

  • 70,7 Prozent nutzen Zoom und Google Classroom
  • rund 30 Prozent erlebten bereits Zoombombing
  • rund 10 Prozent weniger Angriffe nach einem Cybersicherheitstraining

Dies zeigt, dass auch Sie sich unbedingt – sofern noch nicht geschehen – mit dem Thema Cybersicherheit auseinandersetzen sollten. Wir wissen leider noch nicht, wie lange die Pandemie noch wütet, weswegen es sich immer lohnt, „up-to-date“ zu sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.