Postbank-Phishing: „aus Sicherheitsgründen gesperrt!“

Postbank-Phishing kann sehr gefährlich werden, wenn Sie in die Falle tappen. Erfahren Sie hier, warum Sie auf eine angebliche Kontosperrung nicht reagieren sollten.

– – – Der gute Name der Postbank wird missbräuchlich von Betrügern verwendet. Die Postbank selbst ist nicht verantwortlich für diese E-Mails. – – –

Postbank-Phishing: "aus Sicherheitsgründen gesperrt!" (Screenshot)
Postbank-Phishing: „aus Sicherheitsgründen gesperrt!“ (Screenshot)

Konto wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt?

Die gute Nachricht voran: Ihr Konto wurde nicht gesperrt, denn bei dieser E-Mail handelt es sich um eine Phishingmail, wie sie im Buche steht.

Statt der Postbank verbergen sich Betrüger hinter dieser E-Mail, die Sie auf einen gefälschten Log-In locken soll, über den Kriminelle an Ihre sensiblen Daten wie beispielsweise Ihren Online-Banking-Zugang gelangen.

Bitte klicken Sie auf keinen Fall auf den Link! Antworten Sie auch unter keinen Umständen, denn damit zeigen Sie, dass Ihre E-Mail aktiv genutzt wird, was zur Folge hat, dass Sie noch mehr solcher Mails erhalten.

Betreff: Betreff: Ihr Konto wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt! (#PB25403)
Absender: Kundenservice <e-srvdienstDE01PB005897@e-srvdsp22.hyllie-isk.se>

So lautet das Postbank-Phishing:

Ihr Konto wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt

Sehr geehrter Kunde,

Ihr Konto wurde vorübergehend eingeschränkt, um Sie zu schützen. Das Konto wird weiterhin eingeschränkt, bis es genehmigt wird. Sobald sie Ihre Kontoeinträge aktualisiert haben , Ihre Daten werden bestätist und Ihr Konto wird wieder normal funktionieren.

 https://meine.posxxxxxx

Wir bedanken sur Ihr Verständnis, wären wir daran arbeiten, die Sicherheit zu gewährleisten.

Freundliche Grüße,

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Postbank-Phishing:

  • Sie sind kein Postbank-Kunde und waren niemals einer
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren bzw. sich einzuloggen
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account (sofern einer besteht)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)
  • Keine Bank der Welt wird einen solchen Datenabgleich per E-Mail verlangen

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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