Achtung, Lotterie-Jackpot-Spende ist Vorschussbetrug!

Warum eine unerwartete Lotterie-Jackpot-Spende ausschließlich ein Versuch für Vorschussbetrug sein kann, erfahren Sie bei uns.

Lotterie-Jackpot-Spende ist Vorschussbetrug (Screenshot)
Lotterie-Jackpot-Spende ist Vorschussbetrug (Screenshot)

Lotterie-Jackpot-Spende eines Fremden

Immer wieder berichten Leser uns über Mails von Fremden, die Ihnen hohe Geldsummen versprechen. Was erst einmal wie ein absoluter Glücksfall klingt, kann sich – wenn Sie nicht aufpassen – zu dem größten Fehler Ihres Lebens entwickeln. In diesem Fall lockt Sie ein Fremder mit seinem angeblichen Lotterie-Jackpot, dessen gesamte Summe er scheinbar nicht alleine ausgeben kann oder will. Aus diesem Grund möchte er ausgerechnet Ihnen einen Gefallen tun, obwohl Sie niemals zuvor Kontakt hatten. Nicht seiner Familie, Freunden oder Lieblingsbäcker. Klingt suspekt? Auf jeden Fall. Klappt dennoch? Leider viel zu oft!

Wir können Sie nur dringend davor warnen, auch nur eine Antwort an diese Absender zu schicken. Diese Mails leiten einen sogenannten Vorschussbetrug ein.

So (oder so ähnlich) lautet die Mail zum Vorschussbetrug:

Mein Name ist Friedrich Mayrhofer und ich habe den Lotterie-Jackpot von 50 Millionen Dollar gewonnen. Ich habe beschlossen, Ihnen und Ihrer Familie einen Betrag von 2.800.000 Euro zu spenden. Bitte kontaktieren Sie mich unter dieser E-Mail-Adresse xxxxxx@gmail.com

So läuft der Vorschussbetrug ab

Sollten Sie sich zu einer Antwort hinreißen lassen, folgt früher oder später der Hinweis, dass Gebühren für die Überweisung anfallen. Im Vergleich zu der riesigen Summe scheint das ein Klacks und viele Menschen bezahlen diesen Betrag gutgläubig. Abhängig davon, wie das Ziel der Betrüger ausfällt, hören Sie nie wieder etwas, oder man schröpft Sie sie so lange Sie mitmachen.

Für Ihre Überweisungen verlangen die Kriminellen einen anonymen Geldtransfer wie z. B. Western Union.

In der Regel können Sie sich leider von Ihrem Geld verabschieden, weil diese Banden im Ausland ansässig sind.

Reingefallen? Das können Sie tun!

  • Sichern Sie alle Beweise mit Screenshots
  • Kontaktieren Sie anschließend Ihr Bankinstitut und schildern Sie den Fall
  • Sollte es zu unerklärlichen Abbuchungen kommen, sollten Sie eine Rückbuchung veranlassen
  • Gehen Sie zur Polizei und stellen Sie eine Strafanzeige wegen Betrugs
  • Leiten Sie die E-Mail außerdem an me@rescam.org weiter. Dabei handelt es sich um eine KI, die von dem neuseeländischen Sicherheitsunternehmen „Netsafe“ entwickelt wurde, um Scamer in die Flucht zu schlagen. Dieser „Service“ ist kostenlos und unverbindlich

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