Achtung, PayPal-Phishing: Google Play Gift Card Bestellung

Sie haben eine unerwartete Rechnung für eine Google Play Gift Card Bestellung erhalten? Dabei handelt es sich wahrscheinlich um PayPal-Phishing.

– – – Nicht nur Sie sind, sondern auch PayPal und Google Play sind in diesem Fall Opfer von Betrügern geworden, denn das Unternehmen hat mit diesen Mails nichts zu tun. – – –

Angebliche PayPal-Phishing Google Play Gift Card Bestellung (Screenshot)
Angebliche PayPal-Phishing Google Play Gift Card Bestellung (Screenshot)

Fake-Rechnung für Google Play Gift Card Bestellung

Sollte eine unerwartete Rechnung für beispielsweise eine Google Play Gift Card Bestellung eintrudeln, sollten Sie nicht sofort in Panik verfallen.

Checken Sie zunächst die Fakten wie Absenderadresse und URLs. In diesem Fall fort der „Jetzt auflösen“-Button nicht zu PayPal, sondern zu byallen.com – also einer gefälschten Log-in-Seite. Geben Sie dort keinerlei Daten von sich an! Stutzig machen sollte Sie auch der Wechsel zwischen „Sie“ und „Du.“

Sollten Sie unsicher sein, öffnen Sie einen neuen Tab und überprüfen Sie dann Ihre Transaktionen – niemals über E-Mail-Links.

Betreff: Re: Rechnungszahlungtransaktion: Ihre geplante Zahlung an unseren Händler am 7. November 2020 – Bedankt voor je bestelling, zie factuur voor donderdag 7 november 2020 #BQVPFHJE

So lautet das PayPal-Phishing

„Sie haben eine Zahlung von 15,00 USD an Google gesendet.

Es kann einige Momente dauern, bis diese Transaktion in Ihrem Konto angezeigt wird.

Händler
Google
https://support.gxxxx

Anweisungen an den Händler
Sie haben keine Anweisungen eingegeben.

Die Gebühr wird auf Ihrer Kreditkartenabrechnung als angezeigt ‚PAYPAL *GOOGLE PLAY‘

Das bist du nicht ? Jetzt auflösen?

Probleme mit dieser Transaktion?Ab dem Datum der Transaktion haben Sie 180 Tage Zeit, um eine Streitigkeit im Resolution Center zu eröffnen.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie PayPal-Phishing:

  • Sie haben kein PayPal-Konto und hatten nie eins
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich unter 0800 723 4500 an PayPal (Mo.-Fr. 8:00 bis 20:30 Uhr / Sa.-So. 9:00 bis 19:30 Uhr)

 

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