E-Mail von Jan Beckers? Vorsicht, das ist er nicht!

 Jan Beckers ist ziemlich aktiv, denn innerhalb kurzer Zeit haben wir gleich mehrere E-Mails von ihm erhalten. Was steckt dahinter?

– – – Nicht nur Sie sind, sondern auch Berlin Limited ist in diesem Fall Opfer von Betrügern geworden, denn das Unternehmen hat mit diesen Mails nichts zu tun. – – –

Jan Beckers - was steckt dahinter? (Screenshot)
Jan Beckers – was steckt dahinter? (Screenshot)

Wer ist Jan Beckers?

Googelt man nach „Jan Beckers“ landet man bei einem deutschen Serienunternehmer und Investor, welcher Mitgründer von 25 Internetunternehmen ist. Wir können davon ausgehen, dass das nicht der Jan Beckers ist, in dessen Namen diese E-Mails geschrieben werden. Vielmehr geht es den Betrügern darum, mit dem Namen Seriosität und Vertrauen aufzubauen.

Als sich „Jan Beckers“ zum ersten Mal ans uns wandte, war das noch im Namen der Berlin Limited, jetzt im Namen von „bstracker„.

Sucht man diese Seite, gelangt man auf eine Report-Seite, ohne Impressum oder anderen Informationen. Klingt nach fiesem Spam, um an Ihre Daten zu gelangen. Da wir nicht genau sagen können, was das Ziel dieser E-Mail ist, warnen wir Sie vor einer Antwort oder Daten anzugeben. Am besten löschen Sie die Mail, wenn Sie sie ebenfalls erhalten.

Betreff: 3 ungelesene Nachrichten
Absender: Jan Beckers <info@bstracker.nl>

So lautet die E-Mail von Jan Beckers:

Hallo,

mir fiel auf, dass Sie
Ihre Kontobenachrichtigungen
nicht eingesehen
haben.

Also was ist falsch?

Wir sind mehrmals mit Ihnen in Kontakt
getreten, haben allerdings nichts von Ihnen gehört.
Können Sie es sich ernsthaft leisten, das zu verpassen?
Vielleicht sind Sie bereits reich.
Aber warum werfen Sie nicht einen Blick drauf?

Sehen Sie jetzt Ihre dringenden Benachrichtigungen ein

Dieser Link wird in Kürze erlöschen,
warten Sie also nicht. Sollten Sie warten,
werden Sie mehr Geld verlieren,
also handeln Sie jetzt.

Noch verbleibt ein wenig Zeit.

Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit
Jan Beckers

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich unter 030 120 300 00 (7 Tage, 24 Stunden) oder über das Kontaktformular

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