Sicherheit im Netz: Das kann man tun

Das Internet hat eine neue Ära der Digitalisierung eingeleitet, in der wir immer und überall mit der Welt verbunden sind. Während dies zahlreiche Vorteile bringt, sind dadurch natürlich auch viele Gefahren entstanden. Cyberkriminalität ist eine konstante Bedrohung, der wir ausgesetzt sind, denn Hacker und Betrüger können mit unseren Daten viel Geld einnehmen. Um sich selbst zu schützen, gibt es jedoch einige simple Schritte, die jeder Menschen und jedes Unternehmen im Netz setzen kann.

Das starke Passwort

Die einfachste Möglichkeit, um seine Daten im Netz zu sichern, ist die Nutzung von starken Passwörtern. Einfache Worte können mittlerweile in Sekundenschnelle von Programmen geknackt werden und selbst Wort- und Zahlenkombinationen reichen oftmals nicht aus, um die eigenen Accounts zu schützen. Ein einfacher und effektiver Trick für ein starkes Passwort ist folgender: Man sucht sich eine oder zwei Songzeilen aus dem eigenen Lieblingslied aus und nimmt nur dir Anfangsbuchstaben von jedem Wort. Dazu setzt man Beistriche oder andere Satzzeichen ein und ändert Worte wie „to“ oder „for“ in Zahlen um. Wird dann z. B. noch das „I“ großgeschrieben, hat man ein Passwort, das kaum zu knacken ist. Um es sich zu merken, kann man sich dann einfach den Satz vorsagen und schon bleibt es im Gedächtnis. Wichtig ist außerdem, nicht überall die gleichen Passwörter einzusetzen.

Ein gutes Virusprogramm

Viren werden am laufenden Band erstellt und haben immer die Absicht, entweder Daten zu klauen oder den Benutzer zu stören. Ist ein Virus erst einmal auf dem eigenen Gerät ausgebrochen, sind die Schäden oft schwer zu beheben und das Gerät muss neu aufgesetzt werden. Um sich das zu ersparen, lohnt sich die Vorsorge. Mittlerweile gibt es zahlreiche, günstige Virenprogramme auf dem Markt, die ihren Job hervorragend erfüllen. Mit Norton 360 findet man beispielsweise eine Komplettlösung für Viren und Malware. Dazu inkludiert das Programm ein VPN sowie einen Passwortmanager.So bewegen Sie sich sicher im Netz

Phishing-Mails erkennen lernen

Phishing-Mails versuchen dem Empfänger vorzutäuschen, dass sie von einer bekannten Website oder einem Service kommen. So kann man z. B. vermeintlich von PayPal oder der eigenen Bank eine E-Mail bekommen, die zu einer Eingabe der Account-Daten auffordert. So versuchen Betrüger, an die eigenen Daten zu kommen. Grundsätzlich sollte man immer misstrauisch sein, wenn eine E-Mail zur Dateneingabe auffordert, da Banken dies niemals tun. Außerdem kann man oftmals an der E-Mail-Adresse des Senders erkennen, ob es sich wirklich um eine seriöse Nachricht handelt. Wer sich nicht sicher ist, googelt den Betreff einfach, denn die meisten Phishing-Mails wurden auf Webseiten wie dieser bereits aufgedeckt.

Zugriffsmanagement für Unternehmen

Wer sich in einem großen Netzwerk befindet, wie es die meisten Unternehmen besitzen, sollte dieses immer Überwachen. Ein Systemadministrator kann die Zugriffsrechte für jeden Nutzer genau festlegen und bestimmen, wer welche Inhalte einsehen oder verändern darf. Besonders in großen Unternehmen kann es nämlich auch firmenintern zu falschem Verhalten kommen. Ein Überwachungstool mit Zugriffsmanagement, wie es SolarWinds bietet, hilft dabei sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter nur auf seine relevanten Bereiche zugreifen kann. So wird für die optimale Sicherheit gesorgt.

Während das Internet zahlreiche Vorteile bringt, lauern dort auch einige Gefahren für die eigenen Daten. Um sich zu schützen, gibt es ein paar simple Schritte, die man beachten kann. Mit starken und vor allem unterschiedlichen Passwörtern für alle Accounts, einer guten Virussoftware und einem Zugriffsmanagement in großen Netzwerken kann man viele Betrügereien bereits abwenden.

 

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