Sparkasse-Phishing: „Ausstehende Eingabe einer Tan“

Das aktuelle Sparkasse-Phishing versucht Sie auf eine ganz trickreiche Weise zur Herausgabe Ihrer Daten zu bewegen. Seien Sie vorsichtig!

– – – Die Sparkasse (und auch keine andere Bank) verschickt solche E-Mails. Die Verwendung von Name und/oder  Logo findet missbräuchlich statt. – – –

Sparkasse-Phishing (Foto verbraucherzentrale.nrw)
Sparkasse-Phishing (Foto verbraucherzentrale.nrw)

Alle 90 Tage Tan-Eingabe notwendig

Betrüger machen wieder einmal Jagd auf Sparkassen-Kunden. Dieses Mal heißt es, dass Ihr Konto gesperrt sei, weil eine notwendige TAN-Eingabe fehlt. Es ist richtig, dass manche Banken dies verlangen, jedoch nicht, dass daraufhin die Sperrung Ihres Kontos folgt. Und selbst wenn der Zugang zum Online-Banking gesperrt ist, würde dies nicht das gesamte Konto betreffen. Sie könnten weiterhin Zahlungen tätigen und empfangen (nur dann eben nicht ober das Online-Konto, sondern manuell bzw. wie gewohnt).

Erhalten Sie diese oder eine ähnliche Mail, die Sie dazu anleitet, Ihre Daten zu überprüfen und Sie mit einem gesperrten Konto in lockt, können Sie sicher sein, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt. Klicken Sie niemals auf solche Buttons oder Links.

So (oder so ähnlich) lautet das Sparkasse-Phishing:

SGuten Tag,

Ihr Konto wurde temporär deaktiviert. Grund dafür ist die ausstehende Eingabe einer Tan in Ihrem Online-Banking. Sie wurden bereits mehrfach von uns infomiert, dass ab dem 20.06.2020 alle 90 Tage eine TAN-Eingabe für den Zugang zum Online-Banking notwendig ist. Sie haben die letzte TAN-Eingabe versäumt und somit wurde Ihr Online-Banking deaktiviert. Bitte führen Sie einen kurzen Abgleich Ihrer personenbezogenen Daten durch um den Zugang wieder freizuschalten. Bis dahin bleibt Ihr Zugang deaktiviert. Ebensp können Soe keine Zahlungen empfangen oder Geld abheben. Lediglich das Ziehen von Kontoauszügen ist mit einem deaktivierten Konto möglich.

Daten prüfen

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Sparkasse Team.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Sparkasse-Kunde und waren nie einer
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.