DKB Phishing: „eine wichtige neue ungelesene Nachricht

Als Sicherheitshinweis getarnes DKB Phishing versucht Sie in die Falle zu locken. Angeblich sei Ihre Kreditkarte gesperrt.

– – – Nicht nur Sie sind, sondern auch die Deutsche Kreditbank ist in diesem Fall Opfer von Betrügern geworden, denn das Unternehmen hat mit diesen Mails nichts zu tun. – – –

DKB-Phishing: Sicherheitshinweis 02/07/2020 (Foto: verbraucherzentrale.nrw)
DKB-Phishing: Sicherheitshinweis 02/07/2020 (Foto: verbraucherzentrale.nrw)

Betrügerischer Sicherheitshinweis

In einer Phishingmail informiert man Sie über die vermutliche missbräuchliche Verwendung Ihrer Kreditkarte. Als Kunde der DKB kann dies im ersten Moment einen Schrecken verursachen, der allerdings vollkommen unbegründet ist, da es sich um keine echte Mitteilung der Deutschen Kreditbank AG handelt. Der angebliche Sicherheitshinweis ist ein Betrugsversuch, um an Ihre Daten zu gelangen, welche im Verlauf missbräuchlich verwendet werden.

Der E-Mail-Link führt Sie zu einem täuschend echten DKB-Log-in. Werfen Sie unbedingt einen Blick auf die URL, dann erkennen Sie den Betrugsversuch. Besser ist es jedoch, wenn Sie gar nicht erst auf solche Links klicken und diese E-Mail ignorieren.

So lautet das DKB Phishing:

Sehr geehrter Kunde,

Die Sicherheit bei der Verwendung Ihrer Kreditkarte ist uns sehr wichtig. Um Sie vor missbräuchlicher Verwendung Ihrer Kartendaten zu schützen, setzen wir ein umfangreiches Prüfsystem ein.

Leider vermuten wir bei einem Ihrer letzten Kartenumsätze einen missbräuchlichen Einsatz Ihrer Kartendaten. Wir haben deshalb Ihre Karte vorsorglich gesperrt, um eventuelle Schäden zu vermeiden.

Jetzt sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen Um die Karte zu aktivieren:

1. Klicken Sie auf den Link.
2. Beantworten Sie den Fragebogen.
3. Aktivieren Sie den Dienst hier nach dem Verfahren *.

DKB Online-Banking

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Deutsche Kreditbank AG-Kunde und hatten nie ein Konto
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich unter 030 120 300 00 (7 Tage, 24 Stunden) oder über das Kontaktformular

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