Achtung, Payback-Phishing: „Jetzt 2000 Punkte einfordern“

PayBack-Phishing wird bei Betrügern immer beliebter. Damit Sie nicht auf gefälschte Nachrichten reinfallen, zeigen wir Ihnen hier betrügerische E-Mails.

– – – Payback-Phishing ist nicht verantwortlich für diese E-Mail. Dahinter stecken wieder einmal Betrüger, die den guten Namen des Unternehmens missbrauchen. – – –

Payback warnt vor Payback-Phishing (Screenshot payback.de)
Payback warnt vor Payback-Phishing (Screenshot payback.de)

Der Schwindel mit der internen Verlosung

Eine E-Mail aus dem Nichts verspricht einen Gewinn von 2000 PAYBACK-Punkten, was 200 Euro entspricht. Wer würde sich da nicht freuen und zuschlagen? Genau auf diese Freude setzen Betrüger, die an Ihre Daten gelangen wollen. Mit einer PayBack-Phishingmail informieren sie Sie über ein kleines Geschenk, welches exklusiv nur 4761 Kunden erhalten. Schon bei dieser krummen Zahl sollten Ihre Alarmglocken angehen, wenn sie das nicht ohnehin schon sind.

Klicken Sie auf keinen Fall auf den Link, denn dieser führt Sie nicht wirklich zu Ihrem Konto, um den Punktegutschein einzulösen, sondern fängt Ihre Einloggdaten ab. Geben Sie Betrügern keine Chance!

So lautet das Payback-Phishing:

Hallo [Ihr Name],

herzlichen Glückwunsch! Sie haben 2000 Punkte gewonnen.

Im Rahmen einer internen Verlosung wurden 4761 Kunden ausgewählt, die sich in diesen Zeiten über ein kleines Geschenk freuen dürfen.

Um den Gutschein einzulösen melden Sie sich einfach über den unten stehenden Link an.

Jetzt Punkte einlösen!

Bitte beachten Sie: Es kann bis zu 14 Tage dauern bis die eingelösten Punkte gutgeschrieben werden.

Viel Spaß beim Punkten und viele Grüße
Ihr PAYBACK Kundenservice

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie PayBack-Phishing:

  • Sie sind kein PayBack-Kunde und waren nie einer
  • Die Empfangs-E-Mailadresse ist nicht bei PayBack hinterlegt
  • Keine persönliche Ansprache
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie sollen Ihre Daten über einen Link aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account, sofern einer besteht
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Verlinkungen zu AGB, Datenschutzerklärung, Impressum und Cookies funktionieren nicht oder leiten zum einem Log-In
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Sind Sie unsicher, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter und sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

 

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