Vorsicht, Phishing! Apple Pay: „Kontostatus [Deaktiviert]“

Auch im Namen vonApple Pay lässt es sich gut nach Ihren Daten phishen. Damit Sie nicht auf Fakemails reinfallen, zeigen wir Ihnen, wie ein solcher Betrugsversuch aussehen kann.

– – – Apple ist nicht verantwortlich für diese E-Mail. Dahinter stecken Betrüger, die den guten Namen des Unternehmens missbrauchen. – – –

Vorsicht, Phishing! Apple Pay: "Kontostatus [Deaktiviert]" (Screenshot: verbraucherzentrale.nrw)
Vorsicht, Phishing! Apple Pay: „Kontostatus [Deaktiviert]“ (Screenshot: verbraucherzentrale.nrw)

Probleme mit Ihrer Karte führen zur Sperrung

Als aktiver Apple-Pay-Nutzer kennen Sie die Vorteile dieser Bezahlmethode – keine Frage. Doch auch sie hat negative Seiten! So beispielsweise, dass der Name von Kriminellen missbraucht wird, um Ihnen Panik zu machen, um an Ihre Daten zu gelangen.

In Phishingmails heißt es, dass es ein Problem mit Ihrer Karte geben würde, weswegen Sie nun Ihre Daten überprüfen müssen, um die komplette Sperrung Ihres Kontos zu verhindern. Allerdings widersprechen sich die Betrüger, welche hinter der Mail stecken, mehrmals.

Klicken Sie auf keinen Fall auf den Button, denn dieser führt Sie nicht zu Ihrem Konto, sondern zu einem gefälschten Log-in, mit dem man Ihre persönlichen und sensiblen Daten klaut und anderweitig missbraucht.

Betreff: Kontostatus [Deaktiviert] – Bitte überprüfen Sie Ihr Konto sofort
Führt zu: Fake-Log-In

So (oder so ähnlich) lautet die Fakemail im Namen von Apple Pay:

Sehr geehrter Kunde [Ihr Name],

Aufgrund eines Problems mit Ihrer Karte konnten wir Ihr Konto nicht belasten. Ihre Apple ID wird automatisch gesperrt, um Ihre Sicherheit zu schützen, und Sie können sich nicht bei Apple-Diensten anmelden.

Wenn Sie Ihre Karteninformationen nicht aktualisieren, wird Ihre Apple ID gesperrt. Sie können Ihre Apple ID entsperren, nachdem Sie Ihre Indentität überprüft haben.

JETZT ÜBERPRÜFEN

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Apple-Kunde und waren nie einer
  • Sie haben nichts bestellt
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Keine https-Verbindung
  • Sie sollen einen Link anzuklicken
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an den Support, sofern Sie Apple-Kunde sind

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