Amazon-Phishing: Illegale Maßnahmen Ihres Kontos

Kriminelle versuchen mit Amazon-Phishing an Ihre Daten zu gelangen. Da kann es schon einmal passieren, dass Ihnen die Ergreifung illegaler Maßnahmen mit Ihrem Konto vorgeworfen wird!

– – – Amazon ist nicht verantwortlich für diese E-Mail. Dahinter stecken Betrüger, die den guten Namen des Unternehmens missbrauchen. – – –

Amazon-Phishing: Illegale Maßnahmen Ihres Kontos!? (Screenshot)
Amazon-Phishing: Illegale Maßnahmen Ihres Kontos!? (Screenshot)

Achtung, Sie sind enttarnt worden!

Wenn es darum geht, Ihr Konto zu hacken und an Ihre Daten zu gelangen, sind Betrüger oft sehr kreativ. So beispielsweise in der aktuellen Amazon-Phishingmail, die Ihnen wahrscheinlich auf den ersten Blick einen gehörigen Schrecken einjagdt.

In der Mail wirft man Ihnen vor, Ihr Konto hätte „illegale Maßnahmen ergriffen“. Damit ist gemeint, dass Ihre Zahlungsinformationen nicht korrekt  sein sollen, weswegen Ihr Konto gesperrt wurde.

Um das Konto wieder freizuschalten, sollen Sie sich über den Link in Ihr Kundenkonto einloggen.

Davon raten wir Ihnen dringend ab, denn es handelt sich um eine Weiterleitung zu einem gefälschten Amazon-Log-In. Alle Daten, die Sie dort eingeben, gelangen postwendend in die Hände der Kriminellen. Diese können daraufhin Fake-Shops bei Amazon oder woanders eröffnen, haben Ihre sensiblen Daten, mit denen Sie Bestellungen tätigen können und noch vieles mehr.

Betreff: RE: [reminder] Upcoming changes on your account, Wir weisen darauf hin, dass Ihr Konto illegale Maßnahmen ergriffen hat ID-RES: AMZS105065

So lautet das Amazon-Phishing:

Grüße von Am‍‍az‍‍on.

Wir haben Ihr Amazon-Konto und alle ausstehenden Bestellungen gesperrt.

Wir haben diese Aktion ausgeführt. Die von Ihnen angegebenen Rechnungsinformationen stimmten nicht mit den beim Kartenaussteller hinterlegten Informationen überein.

Um dieses Problem zu beheben, überprüfen Sie jetzt bitte den Rechnungsnamen, die Adresse und die Telefonnummer, die auf Ihrer Zahlungskarte registriert sind. Wenn Sie kürzlich umgezogen sind, müssen Sie diese Informationen möglicherweise mit dem Kartenaussteller aktualisieren.

Jetzt Prüfen

Wenn wir den Überprüfungsprozess nicht innerhalb von 3 Tagen abschließen können, werden alle ausstehenden Bestellungen storniert. Sie können erst dann auf Ihr Konto zugreifen, wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist. Wir bitten Sie, keine neuen Konten zu eröffnen, da sich eine neue Bestellung verzögern kann.

Wir bedanken uns für Ihre Geduld mit unseren Sicherheitsmaßnahmen.

Danke für dein Besorgnis.

Mit freundlichen Grüßen,
Ama‍‍zo‍‍n.de

Amazon Services. Inc. ist eine Tochtergesellschaft von Amazon.com. Inc. Amazon.com ist eine eingetragene Marke von Amazon.com, Inc. Diese Nachricht wurde von Amazon Services Inc. erstellt und verbreitet. 410 Terry Ave. Norden. Seattle. WA 98109-5210

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Amazon-Phishing:

  • Sie sind kein Amazon-Kunde und waren nie einer
  • Die Empfangs-E-Mailadresse ist nicht bei Amazon hinterlegt
  • Sie werden nicht persönliche angesprochen
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie sollen Ihre Daten über einen Link aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account, sofern einer besteht
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Verlinkungen zu AGB, Datenschutzerklärung, Impressum und Cookies funktionieren nicht oder leiten zum einem Log-In
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter und sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

 

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