Vodafone-Phishing: „Bevorstehende Kontosperrung…“

Kunden sollten derzeit aufpassen, denn Betrüger verschicken Vodafone-Phishing, die auf Ihre Daten abzielen.

– – – Nicht nur Sie, sondern auch Vodafone ist Opfer von Betrügern geworden. Das Kreditkartenunternehmen hat diesen Mails nichts zu tun. – – –

Vodafone-Phishing (Foto: verbraucherzentrale.nrw)
Vodafone-Phishing (Foto: verbraucherzentrale.nrw)

Bitte wirken Sie auf keinen Fall mit!

Vodafone-Kunden sind bis jetzt nicht sehr häufig das Ziel von Betrügern, aber den einen oder anderen Phishingversuch gibt es dann doch. So wie die aktuelle Mail, die wir Ihnen hier vorstellen.

In der E-Mail behauptet man, dass Ihr Konto wegen gesetzlicher Änderungen eingeschränkt wurde und es nur dann entsperrt wird, wenn Sie der neuen Regelung zustimmen.

Andernfalls kündigt man Ihr Konto komplett.

Lassen Sie sich davon bitte nicht beunruhigen und klicken Sie auf keinen Fall auf den Button. Dieser führt Sie zu einem gefälschten Log-In, mit dem all Ihre Daten, die Sie auf den folgenden Seiten eingeben müssen, gekapert werden.

Folgen Sie unseren Sicherheitstipps, um nicht auf Phishingmails reinzufallen.

So lautet das Vodafone-Phishing:

Wegen Änderung der EU Richtlinien im Bezug auf Datenschutz und Lastschriftmandatschaft nach Art.62 §3 und Art.98 §1 des DSGVO sind wir dazu gezwungen Ihr Konto und den dazugehörigen Services und Angeboten vorerst einzuschränken.

Anlass dieser temporären Sperrung ist die Überprüfung und Aktualisierung Ihrer Lastschriftmandatschaft. Falls Sie dieser Aktualisierung nicht zustimmen, bleiben Ihre Services eingeschränkt und Ihr Konto wird binnen 14 gekündigt.

Aktualisierung

Wir bitten um Ihr Mitwirken!
Ihr vodafone Team

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishingmails:

  • Sie sind und waren kein Vodafone-Kunde
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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