BKA warnt: Falsche Polizei-Mail im Umlauf

Das Bundeskriminalamt Österreich gab eine Warnung vor einer falschen Polizei-Mail heraus. Sie zielt darauf ab, Ihnen Schadsoftware unterzujubeln.

– – – Nicht nur Sie, sondern auch die österreichische Polizei ist Opfer von Betrügern geworden. – – –

BKA warnt: Falsche Polizei-Mail im Umlauf
BKA warnt: Falsche Polizei-Mail im Umlauf

Mitwirkung bei laufender Untersuchung

In einer aktuellen Fake-Mail, in der sich Kriminelle als die österreichische Polizei ausgeben, bittet man um Ihre Mitarbeit bei einer laufenden Untersuchung.

Um was es im Detail geht, erwähnt man mit keiner Silbe. Um mehr zu erfahren, sollen Sie die angehängte Datei öffnen und sich an einen Anwalt wenden.

Der Anhang ist allerdings kein Dokument, mit dem Sie mehr erfahren, sondern die Betrüger mehr über Sie. Sie landen eine Schadsoftware herunter, die all Ihre sensiblen Daten wie beispielsweise Passwörter und Zugänge ausspäht oder den Rechner sperrt, um „Lösegeld“ zu erpressen.

Folgen Sie unseren Sicherheitstipps, um nicht auf Virus- und Phishingmails reinzufallen.

So lautet die falsche Polizei-Mail:

Komplimente,

Wir hoffen, dass Sie diesen Brief in gutem Glauben annehmen.

Diese Nachricht lädt Sie zur Bundespolizei bezüglich einer laufenden Untersuchung ein.

Bitte überprüfen Sie die beigefügten Dokumente auf Anweisungen und wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Anwalt.

Datum: 29. April 2020.
Zeit: 11:00 Uhr

Vielen Dank,
Michaela Kardeis

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Virus- und Phishingmails:

  • Keine persönliche Anrede
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, für mehr Informationen eine Datei zu öffnen/herunterzuladen
  • Es wird kein Grund genannt
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links oder Anhänge an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich direkt an die Polizei
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie seperat
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Trennen Sie die Internet- bzw. Netzwerkverbindung Ihres Computers
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen IT-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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