Sparkasse-Phishing: „… neues Zahlungskontrollsystem …“

Sparkassen-Phishing ist extrem gefährlich, denn es geht um ganz sensible Daten, an die Betrüger gelangen wollen. Sehen Sie hier, wie eine solche Mail aussehen kann.

– – – Die Sparkasse (und auch keine andere Bank) verschickt solche E-Mails. Die Verwendung von Name und/oder  Logo findet missbräuchlich statt. – – –

Sparkasse-Phishing: "... neues Zahlungskontrollsystem ..." (Foto verbraucherzentrale.nrw)
Sparkasse-Phishing: „… neues Zahlungskontrollsystem …“ (Foto verbraucherzentrale.nrw)

Datenmissbrauch durch Betrüger

Sparkassen-Kunden müssen hinsichtlich ihrer E-Mails sehr vorsichtig sein. Nicht jede Mail, die aussieht, als könne sie von der Sparkasse sein, stammt auch von ihr.

In der Regel können Sie sicher sein, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt, wenn Ihnen Geschichten von neuen Zahlungssystem oder Problemen mit Ihrem Konto berichtet wird. Ist dann auch ein Link enthalten, sollten Sie Bescheid wissen.

Bitte klicken Sie niemals auf solche Links bzw. Buttons, denn diese führen Sie auf einen gefälschten Log-in. Über diesen können Kriminelle die Daten, die Sie in das Formular eintragen, abfangen und sie für illegale Zwecke missbrauchen.

So (oder so ähnlich) lautet das Sparkassen-Phishing:

Sie haben eine neue Benachrichtigung erhalten

Um die betrügerische Verwendung von Konten im Internet zu verhindern, verfügt die Sparkasse Bank über ein neues Zahlungskontrollsystem.
Dieser Service ist kosten. Unser System hat festgestellt, dass Ihr „smsTAN“ Dienst nicht vollständig aktiviert ist. Klicken Sie auf den sicheren Link, um es zu aktivieren.

Jetzt aktivieren.

Ver danken Ihnen firr Ihr vertrauen.
herzlich.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Sparkasse-Kunde und waren nie einer
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online

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