Postkarte lockt in Abofalle – Vorsicht!

Einige Bürger erhalten in diesen Tagen eine Postkarte, vor der die Polizei Brandenburg eindringlich warnt. Was es mit ihr auf sich hat, erfahren Sie hier.

Betrug im Briefkasten

Polizei Brandenburg warnt vor betrügerischer Postkarte (Screenshot facebook.com/polizeibrandenburg)
Polizei Brandenburg warnt vor betrügerischer Postkarte (Screenshot facebook.com/polizeibrandenburg)

Phishingmails kennen die meisten von uns. Ebenso Anrufe, die uns in Abofallen locken sollen. Eher aus der Mode sind betrügerische Briefe und Postkarten, was allerdings nicht heißt, dass es sie gar nicht mehr gibt.

So wie gerade kürzlich passiert und durch die Polizei Brandenburg veröffentlicht.

Betrüger haben bunte „Postkarten“ eingeworfen, auf den sie behaupten, einen nicht angetroffen zu haben und um Rückruf bitten. Worum es genau geht, wird dabei nicht erwähnt, sondern nur, dass es sich um eine wichtige, persönliche Angelegenheit handelt. Bei einer solchen Formulierung sollte einem schon klar sein, dass es sich nur um einen Vertreter oder ähnliches handeln kann.

Angegeben ist ein Handynummer. Diese führt Sie allerdings nicht zu einer Hotline, sondern ui einer persönlichen Pin-Abfrage, die Sie auf der Postkarte finden.

Mit der Angabe des Codes schließen Sie unwissentlich ein Abo ab.

So lautet der Text auf der Postkarte:

EILT!

Leider habe ich Sie nicht angetroffen.

Ich muss Sie in einer wichtigen persönlichen Angelegenheit sprechen.

Bitte rufen Sie mich unter 0151… zurück oder senden Sie mir eine Nachricht.

Was können Sie tun?

Bitte rufen Sie keine unbekannten Nummern an, wenn weder Absender, noch Grund angegeben sind. Selbst wenn ein Unternehmen genannt wird, sollten Sie auf keinen Fall die angegebene Nummer anrufen, sondern sich die offizielle Nummer im Internet raussuchen.

Diese Betrugsmasche trifft vor allem ältere Menschen, die kein Internet besitzen und nicht besonders viel Erfahrung mit solchen Dingen haben. Bitte warnen Sie ihre Eltern, Großeltern und Nachbarn vor dieser und ähnlichen Postkarten sowie auch vorsorglich vor dem sogenannten Enkel-Trick.

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