Sparkassen-Corona-Phishing: „Umgang mit dem COVID-19-Erreger“

Es ist soweit: Betrüger verschicken Sparkassen-Corona-Phishing, um an Ihre Daten zu gelangen.

– – – Die Sparkasse (und auch keine andere Bank) verschickt solche E-Mails. Die Verwendung von Name und/oder  Logo findet missbräuchlich statt. – – –

Sparkasse-Phishing: "Umgang mit dem COVID-19-Erreger" (Screenshot verbraucherzentrale.nrw)
Sparkasse-Phishing: „Umgang mit dem COVID-19-Erreger“ (Screenshot verbraucherzentrale.nrw)

Lassen Sie sich nicht durch Corona verunsichern

Sparkassen-Kunden sind immer ein beliebtes Ziel von Betrügern. In Zeiten der Coronakrise springen Kriminelle selbstverständlich auf den Zug auf und hoffen, dass Sie bereit sind, Vorkehrungen für die auferlegte oder freiwillige Ausgangssperre zu treffen.

So beispielsweise im Namen der Sparkassen. Angeblich sollen kleinere Filialen geschlossen bleiben, weswegen man Sie nun zur Datenaktualisierung auffordert. Viele Kunden reagieren darauf, da man nicht weiß, wie sich die Situation entwickelt.

Dennoch halten wir Sie an, nicht in Panik zu verfallen und alles zu tun, was Ihnen vorgeschlagen wird. Prüfen Sie diese und ähnliche Mails genauestens. Weiter unten finden Sie eine Checkliste.

In diesem Fall führt Sie der Link auf einen gefälschten Log-In, der dem echten sehr ähnlich sehen kann. Geben Sie dort Ihre Daten ein, speichern Betrügern diese und nutzen sie anschließend für illegale Zwecke.

So (oder so ähnlich) lautet das Sparkassen-Corona-Phishing:

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

Ihre Sicherheit und Gesundheit und auch die unserer Mitarbeiter liegt und sehr am Herzen.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns dafür entschieden, unsere kleineren Filialen bis auf weiteres zu schließen.

Sehr gerne sthen wir Ihnen telefonisch, per E-Mail und in unserem Online-Banking auch im Chat persönlich zur Verfügung. Die SB-Bereiche sind uneingeschränkt nutzbar.

Bitte nehmen Sie sich deshalb die 2 Minuten Zeit, um:
– Ihre Adresse(n)
– Ihre Telefonnummer(n)
– und Ihre E-Mail-Adresse(n)

zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren, um weiterhin eine reibungslose Kommunikation bei anliegenden Fragen zu gewährleisten.

In diesen Tagen müssen wir es als Gemeinschaft dem Erreger so schwer wie möglich machen, sich schnell zu verbreiten.

Prävention ist keine Hysterie, und Ignoranz ist auch kein Mut! Wir hoffen sehr auf Ihre Solidarität und Ihr Verständnis.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Sparkassenverband

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Sparkasse-Kunde und waren nie einer
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.