Virusmail im Namen von A1: Corona-Hilfe

Kriminelle nutzen das österreichische Kommunikationsunternehmen A1, um Kunden in der Corona-Krise einen Virus unterzujubeln. Seien Sie bitte mehr als vorsichtig!

– – – Nicht A1 steckt hinter diesen E-Mails. Der Name des Unternehmens wurde von Betrügern missbraucht – – –

Virusmail im Namen von A1: Corona-Hilfe (olgalionart/pixabay)
Virusmail im Namen von A1: Corona-Hilfe (olgalionart/pixabay)

Kostenlose Zugänge für A1-Kunden?

Im Kampf gegen Covid-19, auch besser bekannt als Coronavirus, hat Österreich bereits eine Ausgangssperre verhängt. Das sorgt dafür, dass die Menschen, die zu Hause sind, vermehrt das Internet, Telefon und Fernsehen benutzen. Damit müssen die entsprechenden Unternehmen auch erst einmal klarkommen – das ist Fakt.

Weniger Fakt ist allerdings eine E-Mail, die aussieht, als könne sie von dem Kommunikationsunternehmen A1 kommen.

In der Mail heißt es, dass man allen Kunden bestimmte Dienstleistungen kostenlos zur Verfügung stellt, wenn sie einen Download tätigen. Der Link dazu wird direkt mitgeliefert – und sollte Sie aufhorchen lassen!

Wenn Sie sich keinen Virus auf ihren Computer ziehen wollen, der Ihre Daten ausspäht, vielleicht sogar ein Erpressungs-Trojaner ist, dann klicken Sie bitte nicht auf den Link.

So lautet die A1-Virus-Mail:

Hallo,

Um das Coronavirus zu bekämpfen, hat die österreichische Regierung strenge Maßnahmen ergriffen und lädt Sie ein,

so weit wie möglich zu Hause zu bleiben. Um Ihnen zu helfen, haben auch wir bei A1 Telekom Austria beschlossen, 

andere bis zum 30. April gültige Maßnahmen freizugeben:

  • Wir bieten allen unseren Heim-Internet-Kunden unbegrenzten Internetzugang.
  • Wir bieten allen unseren TV-Kunden freien Zugang zu allen Kanälen.
  • Wir bieten allen unseren Festnetzkunden unbegrenzte Anrufe an.
  • Wir bieten allen unseren Mobilfunkkunden (außer Prepaid-Kunden) unbegrenzte Anrufe und unbegrenztes Internet.

Alle diese Leistungen gelten bis zum 30. April. Wir laden Sie daher ein, die A1-Anwendung herunterzuladen,

indem Sie auf den unten stehenden Link klicken und alle Dienste kostenlos nutzen:

Starten Sie den Download
 

Wir hoffen aufrichtig, dass diese Maßnahmen Ihnen helfen, mit Ihren Lieben in Kontakt zu bleiben und Spaß ohne Sorgen zu haben.

Herzlich
A1.net

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein A1-Kunde und waren nie einer
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich unter 0800 664 100 oder über das Kontaktformular

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