Coronavirus: Vorsicht vor Fake-Shops

Der Coronavirus ist in aller Munde. Auch bei Betrügern ist er mittlerweile zu einer lukrativen Einnahmequelle geworden.

Coronavirus fördert Fake-Shops (succo/pixabay)
Coronavirus fördert Fake-Shops (succo/pixabay)

Hamsterkäufe machen es Betrügern einfach

Die ganze Welt spricht vom Coronavirus und macht sich Sorgen, weswegen viele Dinge das alltäglichen Lebens vergriffen sind: diverse Konserven, Toilettenpapier, Wischpapier, Desinfektionsmittel, Mundschutzmasken und noch vieles mehr sind seit Tagen ausverkauft.

Der nächste Weg führt ins Internet, doch selbst bei den bekannten Onlineshops herrscht Ebbe. In der Not greifen viele Kunden zu unbekannten Shops – und genau da laufen sie in die Falle. Im Zuge des Coronavirus ploppen Fake-Shops wie Pilze aus dem Boden und bringen Sie um Ihr Geld.

Das Landeskriminalamt (LKS) Niedersachsen warnt

Landeskriminalamt (LKS) Niedersachsen warnt vor Coronavirus-Fake-Shops (Screenshot polizei-praevention.de/aktuelles/fakeshop-nutzt-medienhype-um-corona-virus-aus.html)
Landeskriminalamt (LKS) Niedersachsen warnt vor Coronavirus-Fake-Shops (Screenshot polizei-praevention.de/aktuelles/fakeshop-nutzt-medienhype-um-corona-virus-aus.html)

Ganz explizit warnt derzeit das LKS Niedersachen vor Fake-Shops, welche Schutzmasken verkauft, die überall ausverkauft sind. Hierfür werden entweder Spammails verschickt, die im Namen bekannter Unternehmen tragen oder Sie landen via Googlesuche selbst auf solchen „Shops“.

Bei den Atemschutzmasken wird es vermutlich nicht bleiben. Derzeit gibt es zusätzlich einen regelrechten Run auf Desinfektionsmittel aller Art, weswegen auch hier Fake-Shops zu erwarten sind.

Aktuell bekannte Fake-Shops

  • globalmasksuppliers.com
  • medicalsmilesgmbh.com
  • pharmacyfirstgmbh.com

Fake-Shop-Indizien

  • Begehrte Produkte im Angebot 
  • Als Zahlungsmethode wird ausschließlich Vorkasse angeboten: z. B. Kreditkarte, Sofortüberweisung oder Banküberweisung
  • Es gibt den Shop erst seit Kurzem
  • Fehlende Gütesiegel wie safer@shopping oder Trusted Shop
  • Unvollständiges oder fehlendes Impressum: Es fehlen z. B. Angaben zu Telefon, Fax und Email, Registereintrag und Umsatzsteuer-ID
  • Keine oder viele schlechte Bewertungen im Internet
  • Keine AGB

Was Sie tun können

Shoppen Sie nicht blind drauf los, sondern prüfen Sie den Shop, in dem Sie bestellen möchten. Nutzen Sie keine Shops, die unerwünscht per E-Mail auf sich aufmerksam machen.

Haben Sie in einem der genannten oder einem anderen Shop bestellt, wenden Sie sich an die Polizei. Nur so haben Sie eine (geringe) Chance, Ihr Geld wiederzubekommen.

Haben Sie einen Coronavirus-Fake-Shop entdeckt?

Sollten auch Sie ein geprellter „Kunde“ sein, teilen Sie es uns in den Kommentaren mit und helfen Sie damit anderen, nicht auf einen solchen reinzufallen.

Ein Gedanke zu „Coronavirus: Vorsicht vor Fake-Shops

  • 8. März 2020 um 20:17
    Permalink

    Hätte mich auch sehr gewundert, wenn KEIN Betrüger auf den Corona-Zug als Trittbrettfahrer gesprungen wäre… Dies beweist nur, wie erbärmlich diese Gestalten sind – leider beweist dies aber auch, wie schnell sich der Verstand so mancher Corona-Hysteriker schon abgeschaltet hat…

    Abgesehen davon schützen die gängigen Mundschutz-Produkte ohnehin nicht zuverlässig vor COVID-2019 (so der offizielle Name dieses Viruses)…

    Antwort

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