PayPal-Phishing: „Ihr Konto wurde begrenzt.“

Kennen Sie das aktuelle PayPal-Phishing schon? Angeblich sei ihr Konto gesperrt, weil Sie gegen die Nutzungsrichtlinien verstoßen hätten. Seien Sie vorsichtig!

– – – Selbstverständlich steckt nicht PayPal selbst hinter dieser Phishing-Mail. Der gute Name wird von Betrügern missbraucht. – – –

PayPal-Phishing: „Ihr Konto wurde begrenzt." (Screenshot)
PayPal-Phishing: „Ihr Konto wurde begrenzt.“ (Screenshot)

Verstoß gegen Nutzungsrichtlinien

Sollten Sie PayPal gerne nutzen, kann eine Nachricht über die Sperrung Ihres Kontos zu einem Schreck führen. Das Gute daran ist, dass sich die allermeisten Benachrichtigungen dieser Art als Fake rausstellen.

Damit Sie diese betrügerischen Mails direkt erkennen, zeigen wir sie Ihnen.

So z. B. heißt es in einer aktuellen PayPal-Phishingmail, dass Ihr Konto bei einer Überprüfung auffällig geworden sei. Nun sollen Sie Ihre Identität bestätigen – am besten über den E-Mail-Button.

Dieser führt Sie allerdings zu einer gefälschten Webseite, die nur Ihre Daten abgreift, Sie aber nicht wirklich in Ihren Account lässt. Deswegen sollten Sie solche Links niemals anklicken oder gar Daten angeben.

So lautet das PayPal-Phishing:

Ihr Konto wurde begrenzt.

Hallo Kunde,

Wir haben Ihr Konto eingeschränkt

Nach einer kürzlich durchgeführten überprüfung Ihrer Kontoaktivität haben wir festgestellt, dass Sie gegen die PayPal-Nutzungsrichtlinien verstoßen. Bitte melden Sie sich an, um Ihre Identität zu bestätigen und Ihre letzten Aktivitäten zu überprüfen

Sie finden die vollständigen PayPal-Nutzungsrichtlinien, indem Sie unten auf einer beliebigen PayPal-Seite auf Legal klicken.

Sichern Sie Ihr Konto

Haben Sie Probleme beim Einloggen? Stellen Sie Ihr Konto wieder her

Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. Um mit uns in Kontakt zu treten, besuchen Sie unsere Hilfe und Kontakt, indem Sie auf „Hilfe“ auf einer beliebigen Website klicken PayPal Seite oder E-Mail.

Urheberrechte © 1999 – 2020 PayPal. Alle Rechte vorbehalten. Verbraucherberatung – PayPal Pte. Ltd., Der Inhaber der PayPal-Wertspeicherfazilität benötigt keine Genehmigung der Monetary Authority of Singapore. Benutzern wird empfohlen, die Nutzungsbedingungen sorgfältig zu lesen.PayPal PPC001577:80658773″

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishingmails:

  • Sie haben kein PayPal-Konto und hatten nie eins
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich unter 0800 723 4500 an PayPal (Mo.-Fr. 8:00 bis 20:30 Uhr / Sa.-So. 9:00 bis 19:30 Uhr)

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