eBay Kleinanzeigen: Wissenswertes zum PayPal-Dreiecksbetrug

eBay Kleinanzeigen ist nicht nur beliebt, um Schnäppchen zu machen, sondern auch für den sogenannten Paypal-Dreiecksbetrug. Diese Masche sollten Sie kennen, um ihr nicht auf den Leim zu gehen.

Wissenswertes zum PayPal-Dreiecksbetrug (Vitabello/Pixabay)
Wissenswertes zum PayPal-Dreiecksbetrug (Vitabello/Pixabay)

Auf eBay Kleinanzeigen gibt es nicht nur Schnäppchen

Ebay Kleinanzeigen ist ein Sammelsurium für nützliche, spannende, interessante und kuriose Dinge. Eigentlich als regionaler Kleinanzeigenmarkt gedacht, hat sich das Portal zu einem riesigen Marktplatz für Privatverkäufer gemausert, auf dem auch viele gewerbliche Anbieter unterwegs sind.

Aufgrund des großen Erfolgs lockt das leider auch Betrüger an, die Sie auf unterschiedliche Weisen über den Tisch ziehen wollen. Eine Masche ist der sogenannte PayPal-Dreiecksbetrug, welchen wir Ihnen näher bringen wollen, damit Sie nicht auf ihn reinfallen.

So funktioniert der PayPal-Dreiecksbetrug

  1. Sie stellen eine Anzeige auf eBay Kleinanzeigen online – meistens reagieren Kriminelle auf aktuelle Elektronik wie Smartphones oder Spielekonsolen, aber auch Markenkleidung oder Schmuck. Doch auch eher „unbedeutende“ Artikel könnten für Hobby-Kleinkriminellen interessant sein.
  2. Nach dem Erscheinen Ihrer Anzeige meldet sich ein potenzieller Interessent und möchte den Artikel auch persönlich abholen.
  3. Bezahlen möchte dieser allerdings nicht Bar, sondern per PayPal.
  4. Gehen Sie darauf ein, inseriert der potenzielle Käufer selbst eine Anzeige mit demselben Verkaufswert (allerdings nicht zwingend über das Profil, über das er Sie angeschrieben hat). Dann wartet er auf einen Käufer, der über PayPal zahlen soll.
  5. Der Betrüger gibt seinem Käufer Ihre PayPal-Adresse.
  6. Daraufhin holt er den Artikel bei Ihnen ab.
  7. Die dritte Person wundert sich nach einer Weile, wo der Artikel bleibt und eröffnet einen Fall bei PayPal, woraufhin der Online-Zahldienst Ihnen das Geld entzieht und das Konto einfriert.

Wie Sie sich schützen können:

  • Lassen Sie sich die Daten des Käufers geben
  • Lassen Sie sich bei der Abholung den Ausweis zeigen
  • Fertigen Sie einen Kaufvertrag an
  • Akzeptieren Sie bei Abholung keine Zahlung via PayPal
  • Bei Versand- und PayPal-Wunsch immer nur an die bei PP angegebene Adresse versenden
  • Versenden Sie, sofern möglich, per Einschreiben – so haben Sie rechtsgültigen Nachweis und auch die Unterschrift des Käufers bzw. Betrügers

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Wenden Sie sich an PayPal

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