PayPal-Phishing: „Neue Erklarung Hinzugefugt“

PayPal-Phishing, welches sich als Betrugsversuch entlarvt? Ja, das geht, wie eine aktuelle Fake-Mail zeigt.

– – – Selbstverständlich ist PayPal immer noch nicht der Verfasser und Absender dieser Phishing-Mail. Der gute Name wurde von Betrügern missbraucht. – – –

PayPal-Phishing - Achtung! (Screenshot)
PayPal-Phishing – Achtung! (Screenshot)

Selbstentlarvende Betrugsmail

Die PayPal-Fakemail, die heute bei uns eintrudelte, hat uns sehr belustigt. Sie ist sehr minimalistisch gehalten und berichtet von Kontoeinschränkungen, weswegen Sie sich unbedingt einloggen und das „Resolution Center“ besuchen sollen.

Besonders lustig an dieser Phishingmail ist der Hinweis, wie Sie eine gefälschte PayPal-Mail erkennen. Nicht nur, dass diese in schlechtem Deutsch geschrieben ist, sie gibt einem auch die Auflösung, dass diese E-Mail ein Betrugsversuch ist. Nur leider lesen viele Menschen das Kleingedruckte nicht.

Wie immer Halten wir Sie dazu an, nicht auf den Link dieser sehr auffälligen Phishingmail zu klicken und nirgends Daten von sich anzugeben, wenn Sie diese und Ihren Account nicht verlieren wollen.

So lautet das PayPal-Phishing:

Der Zugriff auf Ihr Konto ist eingeschränkt

Um die Einschränkungen anzuzeigen und zu beheben, die auf Ihr Konto angewendet wurden, müßen Sie das Resolution Center besuchen

Reference ID: PP-008-066-258-124

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Wie man weiß, ist dies keine gefälschte E-Mail?

Eine E-Mail von PayPal sendet Ihnen Ihren Vor- und Nachnamen oder Ihren Firmennamen. Sie werden nicht nach vertraulichen Informationen wie Paßwort, Bankkonto oder Kreditkartendaten gefragt. Die meisten gefälschten E-Mails drohen, daß Ihr Konto sein wird in Gefahr, wenn Sie nicht sofort handeln. Eine E-Mail, in der Sie dringend aufgefordert werden, vertrauliche persönliche Daten anzugeben, ist normalerweise ein Betrugsversuch. Darüber hinaus enthalten gefälschte E-Mails häufig Rechtschreib- und Grammatikfehler oder sind in einer Sprache verfaßt. daß Sie nicht als bevorzugt für Ihr PayPal-Konto festgelegt haben. Denken Sie daran, in verdächtigen E-Mails keine Links anzuklicken.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie haben kein PayPal-Konto und hatten nie eins
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich unter 0800 723 4500 an PayPal (Mo.-Fr. 8:00 bis 20:30 Uhr / Sa.-So. 9:00 bis 19:30 Uhr)

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