Amazon-Phishing „blockiere dich vorübergehend“

Mithilfe von Amazon-Phishing wollen Betrüger an Ihre Daten gelangen. Angeblich sollen Ihre Angaben nicht aktuell sein, weswegen Sie diese nun überprüfen sollen. Vorsicht!

– – –Amazon ist nicht verantwortlich für diese E-Mail. Dahinter stecken Betrüger, die den guten Namen des Unternehmens missbrauchen. – – –

Amazon-Phishing (Screenshot)
Amazon-Phishing (Screenshot)

Amazon hat Sie blockiert

Sollten Sie ein regelmäßiger Amazon-Kunde sein, ist es wichtig, dass Ihre Daten auf dem aktuellen Stand sind, damit jede Bestellung korrekt ausgeliefert werden kann. In der Regel achten Sie darauf aber selbst und benötigen keine Erinnerung von Amazon – außerdem wird Ihr Konto dann auch nicht gesperrt. Mit einem ziemlich dramatisch klingenden Betreff à la „Amazon hat dich blockiert“ erwecken die Kriminellen, die hinter diesen und ähnlichen Mails stecken, ausreichend Aufmerksamkeit und verunsichern Sie.

Sollte die Mail nicht auf Ihrer gewählten Sprache sein, sollten Sie ohnehin von einem Fake ausgehen. Doch auch der Rest ist nicht weniger ein Hinweis auf einen Betrugsversuch.

Nutzen Sie den angegebenen Link auf keinen Fall, denn andernfalls spielen Sie Ihre Daten Betrüger in die Hände!

Die Daten dieser Mail:
Absender:
Amazon.de <warna@contractfurnituredfntdntgned.com>
Betreff: dein amazon|blockiere dich vorübergehend id#3
Leitet auf: Fake-Log-in

So lautet die Nachricht des Amazon-Phishings

Dear Customer,

Some informations on your acount appears to be missing or incorrect, please update your account informations promptly so that you can continue to enjoy all the benefits of your Amazon account.

If you don’t update your informations within 72 hours we’ll limit what you can do with your Amazon account.

Simply click on the web address below :

Verify Now >

Thank you for your concern.

Sincerely,

Amazon Services Team

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Amazon-Phishing:

  • Sie sind kein Amazon-Kunde und waren nie einer
  • Die Empfangs-E-Mailadresse ist nicht bei Amazon hinterlegt
  • Sie werden nicht persönliche angesprochen
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie sollen Ihre Daten über einen Link aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account, sofern einer besteht
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Verlinkungen zu AGB, Datenschutzerklärung, Impressum und Cookies funktionieren nicht oder leiten zum einem Log-In
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter und sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.