Amazon-Phishing: „Wir waren besorgt….“

Es gibt Amazon-Phishing, für das sich Betrüger richtig Mühe geben, und solches, die wohl in Eile erstellt wurden – so wie die Mail, die wir Ihnen heute zeigen.

– – –Amazon ist nicht verantwortlich für diese E-Mail. Dahinter stecken Betrüger, die den guten Namen des Unternehmens missbrauchen. – – –

Schlechtes Amazon-Phishing (Screenshot)
Schlechtes Amazon-Phishing (Screenshot)

„Amazon“ macht sich Sorgen

Der Betreff, dass „Amazon“ sich Sorgen um Ihr Konto und Ihre Sicherheit macht, weckt zuerst  einmal positive Gefühle. Wäre da nicht der Umstand, dass der Versandhändler niemals solche E-Mail verschickt. Und wenn er es tun würde, dann sicherlich besser formatiert, formuliert und persönlich.

Gehen Sie auf keinen Fall auf „Konto Bestätigen“.

Der Link führt Sie auf eine gefälschte Log-In-Seite, die der von Amazon nachempfunden ist. Nur hat diese zum Ziel, all Ihre persönlichen Informationen abzufangen und sie Kriminellen zur Verfügung zu stellen. Diese nutzen Ihre Daten z. B. um Fake-Shops zu eröffnen oder für andere illegale Dinge.

Die Daten dieser Mail:
Absender:
ser‎vice@amazon.d‎e <benachrichtigungn1sx97s3lm@sanbuemdepe.org>
Betreff: Re: Neue E-Mail-Benachrichtigung – Wir waren besorgt über mögliche nicht autorisierte Aktivitäten auf Ihrem Amazon.de-Konto #YJPNUQLM.
Leitet auf: Fake-Log-in

So lautet das Amazon-Phishing

Sehr geehrter Kunde,

Es liegt ein Problem mit den Zahlungsinformationen vor, und einige Informationen auf Ihrem Konto scheinen zu fehlen oder falsch zu sein.kZBxvfex

Bitte aktualisieren Sie Ihre Kontoinformationen umgehend, damit Sie weiterhin alle Vorteile Ihres Amazon-Kontos nutzen können.

Konto Bestätigen

Wir freuen uns über Ihre Aufmerksamkeit für diese Angelegenheit

Amazon.de

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Amazon-Phishingmails:

  • Sie sind kein Amazon-Kunde und waren nie einer
  • Die Empfangs-E-Mailadresse ist nicht bei Amazon hinterlegt
  • Sie werden nicht persönliche angesprochen
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie sollen Ihre Daten über einen Link aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account, sofern einer besteht
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Verlinkungen zu AGB, Datenschutzerklärung, Impressum und Cookies funktionieren nicht oder leiten zum einem Log-In
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter und sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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