Volksbank-Phishing: „…eine Reihe von Updates…“

Betrüger gehen derzeit mit Volksbank-Phishing auf die Jagd nach wertvollen Daten für ihre illegalen Zwecke. Damit Sie kein Opfer werden, informieren wir Sie.

– – – Keine Sorge, die Volksbank ist nicht der Absender dieser E-Mail. Der Name und das Logo werden von Betrügern für kriminelle Zwecke missbraucht. – – –

Volksbank-Phishing zum Jahreswechsel (Screenshot)
Volksbank-Phishing zum Jahreswechsel (Screenshot/verbraucherzentrale.nrw)

„Neue Updates und Anpassungen“

Als Kunde der Volksbank ist derzeit besondere Vorsicht geboten, denn zum Jahreswechsel haben Betrüger neue Phishingmails versendet, die auf den ersten Blick logisch und seriös aussehen. Den Jahreswechsel nehmen viele Unternehmen zum Anlass, z. B. AGB oder andere Dinge zu ändern, sodass bei dieser E-Mail erst einmal kein Verdacht aufkommt.

Der Teufel liegt allerdings im Detail – so würde die Volksbank ihre Kunden niemals per E-Mail auffordern, Daten zu aktualisieren – und schon gar nicht ohne zu erwähnen, was die „neuen Updates und Anpassungen“ im Detail beinhalten,

Klicken Sie daher bitte auf keinen Fall auf den Linkbutton und geben Sie keine Daten von sich bekannt. Diese würden von den Kriminellen für illegale Zwecke verwendet.

So lautet das Volksbank-Phishing:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

wir blicken zurück auf ein sehr erfolgreiches Jahr für unser Unternehmen. Dafür möchten wir uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Geschäftspartnern und allen Kunden bedanken.
Zum Abschluss dieses Jahres haben wir noch ein Reihe von Updates und Anpassungen vorgenommen. Diese sollen das Shopping für Sie noch einfacher und bequemer gestalten.

Jetzt Updaten

Damit die Neuerungen wirksam werden und die von allen Funktionen in vollem Umfang profitieren können ist es notwendig, dass Ihre Daten auf dem neuesten Stan sind. Wir bitten Sie daher sich in Ihr Konto einzuloggen und diese gegebenenfalls zu Aktualisieren.

Ihr Team der Volksbanken

Unsere Sicherheitstipps – so erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie haben kein Konto bei der Volksbank? Dann ist die Sache klar!
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Die URL und die Absenderadresse klingen „irgendwie seltsam“
  • Keine persönliche Anrede
  • Keine https-Verbindung
  • Sie sollen etwas herunterladen
  • Kein Hinweis auf der Webseite oder in Ihrem Account
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Wenden Sie sich an Ihre Volksbank
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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