Postbank-Phishing: „Sie haben wichtige Bankpost“

Angeblich „wichtige Bankpost“ per E-Mail riecht verdächtig nach Postbank-Phishing. Wie so eine Mail aussieht, erfahren Sie hier bei uns.

– – – Der gute Name der Postbank wird missbräuchlich von Betrügern verwendet. Die Postbank selbst ist nicht verantwortlich für diese E-Mails. – – –

Fake-Postbank-Mail im Umlauf (dimitrisvetsikas1969/pixabay)
Fake-Postbank-Mail im Umlauf (dimitrisvetsikas1969/pixabay)

MobilTan aktivieren?!

Den meisten Menschen ist ihr Bankkonto heilig – wenn dies in Gefahr scheint, reagieren viele Kunden panisch und klicken auf Links, auf die sie besser nicht klicken sollten.

So wie bei dem aktuellen Betrugsversuch im Namen der Postbank. Empfängern wird mit der Kontosperrung aufgrund von „Unregelmäßigkeiten“ gedroht, wenn sie nun nicht ihre MobilTAN aktivieren würden.

Was genau das Problem ist, oder was es mit der MobilTAN auf sich hat, wird in keinem Wort erläutert.

Der Link leitet Sie auf eine gefälschte Login-Seite der Postbank weiter, auf der Sie Ihre Daten eingeben sollen – und damit Kriminellen Tür und Tor öffnen würden. Tun Sie das auf keinen Fall!

So lautet das Postbank-Phishing:

Sehr geehrter Kunde,

Auf Ihrem Konto wurden Unregelmäßigkeiten festgestellt.
Vermeiden Sie das Blockieren und aktivieren Sie Ihre MobilTAN.
Tun Sie dies vor Samstag, 16. November 2019:

Jetzt Aktivieren

Haben Sie noch Fragen? Dann wenden Sie sich an den Kundendienst.

Mit freundlichen Grüßen,
Postbank“

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Postbank-Phishing:

  • Sie sind kein Postbank-Kunde und waren niemals einer
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren bzw. sich einzuloggen
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account (sofern einer besteht)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)
  • Keine Bank der Welt wird einen solchen Datenabgleich per E-Mail verlangen

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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