Whatsapp-Phishing: „Aufgrund einer verdächtigen Aktivität“

Nutzer von WhatsApp sollten vorsichtig sein, denn Betrüger versuchen nun mit Whatsapp-Phishing an Ihre Daten zu gelangen.

– – – WhastApp ist nicht verantwortlich für diese E-Mail. Dahinter stecken Betrüger, die den Namen des Unternehmens missbrauchen. – – –

Whatsapp-Phishing (Quelle: verbraucherzentrale.nrw)
Whatsapp-Phishing (Quelle: verbraucherzentrale.nrw)

Schlechter Betrugsversuch

Viele von Ihnen kennen die typischen Phishingmails im Namen von Amazon, eBay oder der Bank, in denen Sie dazu aufgefordert werden, Ihre Daten innerhalb eines bestimmten Zeitfensters zu verifizieren, ansonsten würde es gesperrt. Alternativ könne man aber auch eine (recht hohe) Gebühr bezahlen, wenn man das Zeitfenster nicht einhalten kann.

Da viele Nutzer in so einem Fall um ihr Konto fürchten, hinterfragen sie den Inhalt nicht und klicken auf die Link-Buttons.

So wird es nun auch mit WhatsApp-Nutzern versucht, die entweder schnell eine Aktualisierung durchführen oder 50 Euro zahlen sollen. Dabei haben sich die Kriminellen nicht viel Mühe gegeben, denn ein Fehler folgt auf den nächsten.

Klicken Sie auf keinen Fall auf solche Buttons, denn sie werden ausschließlich zu einem Fake-Log-In geleitet, mit dem Ihre Daten geklaut und für illegale Zwecke missbraucht werden.

So lautet das Whatsapp-Phishing

Guten Tag

Aufgrund einer Verdächtigen Aktivität bei ihrem Nutzerkonto, sind wir leider gezwungen eine Aktualisierung durchzuführen.

Hier aktualisieren

Sollten Sie dieser Aktualisierung nicht innerhalb von 48 Stunden nachkommen, müssen wir zur Sicherheit ihr Nutzerkonto bei uns Sperren. Eine manuelle Bearbeitung wird dann mit 49,99 Euro verrechnet.

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie WhatsApp-Phishingmails:

  • Sie sind kein WhatsApp-Nutzer und waren nie einer
  • Sie werden nicht persönliche angesprochen
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie sollen Ihre Daten über einen Link aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem Account, sofern einer besteht
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Verlinkungen zu AGB, Datenschutzerklärung, Impressum und Cookies funktionieren nicht oder leiten zum einem Log-In
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter und sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute

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