Achtung, Apple-Phishing: „Ihre Apple ID wurde gesperrt“

Wieder einmal müssen wir Sie vor Apple-Phishing warnen. Wie so eine Mail aussehen kann, erfahren Sie bei uns.

– – – Apple ist nicht verantwortlich für diese E-Mail. Dahinter stecken Betrüger, die den guten Namen des Unternehmens missbrauchen. – – –

Apple-Phishing: Ihre Apple ID wurde gesperrt (Screenshot)
Apple-Phishing: Ihre Apple ID wurde gesperrt (Screenshot)

Mal wieder eine gesperrte Apple ID

Als Apple-User müssen Sie nahezu täglich Betrugsversuche über sich ergehen lassen. Damit Sie nicht auf eine Phishing-Mail reinfallen, zeigen wir Ihnen hier, wie diese aussehen können.

In einer aktuellen Betrugsmail heißt es, dass Ihre Apple ID gesperrt worden sei, weil es ein Problem mit Ihrer Karte geben würde. Um dies zu überprüfen, sollen Sie sich in Ihren Account einloggen.

Das allerdings wäre – zumindest über den mitgesendeten Linkbutton – ein großer Fehler. Dieser leitet Sie zu einer gefälschten Anmeldeseite, worüber all Ihre eingegeben Daten gespeichert und anschließend für illegale Zwecke missbraucht werden.

Betreff: Fwd: Erinnerung: [Tagesbericht], Kontoinformation: Empfang am Dienstag, 5. November 2019 (EST). (Account gesperrt) Hinweis: [dvddtory] – [31205388] [external transfer order] / wurde gesendet, um Ihr Passwort zurückzusetzen. [E-Mail] – 5. November 2019.
Absender-E-Mail: Ap‌pl‌e‌‌ ‌‌I‌D‌‌ <mailapps-zbvgd1tvp62@setop-malsya.com>
Führt zu: Fake-Log-In

So (oder so ähnlich) lautet das Apple-Phishing:

Ihre Apple ID wurde gesperrt

Aufgrund eines Problems mit Ihrer Karte, Wir konnten Ihr Konto nicht belasten.

Ihr Konto hat gerade ein neues Gerät eingegeben.Sie erhalten diese E-Mail, um zu beweisen, dass Sie es sind.

Jetzt prüfen

Sie erhalten diese E-Mail als Benachrichtigung über wichtige Änderungen an Apple-Diensten und -Konten.
© 2019 Apple Inc. 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, Vereinigte Staaten von Amerika

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Apple-Kunde und waren nie einer
  • Sie haben nichts bestellt
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Keine https-Verbindung
  • Sie sollen einen Link anzuklicken
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an den Support, sofern Sie Apple-Kunde sind

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