Handynummer-Betrug: Vorsicht vor Anfragen!

Facebook und alle anderen sozialen Netzwerke eignen sich wunderbar, um Kontakt zu knüpfen und pflegen – nicht selten tauscht man auch die Handynummer aus. Doch warum das nicht immer ratsam ist, erfahren Sie bei uns.

Abo-Falle durch Handynummer-Betrug (pixabay)
Abo-Falle durch Handynummer-Betrug (pixabay)

Frage nach der Nummer

Egal, ob Sie Ihren Facebook-/Instagram-/Was-auch-immer-Freund persönlich oder nur durch das Internet kennen – seien Sie vorsichtig, wenn es plötzlich um Ihre Handynummer geht.

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, diese austauschen, aber spätestens, wenn ein PIN-Code ins Spiel kommt, sollten alle Alarmglocken angehen  und Sie das Gespräch beenden.

Handynummer-Betrug – so funktioniert die Masche

Betrüger hacken die Konten von Nutzern sozialer Medien – besonders beliebt sind Facebook und Instagram. Sie knacken die Konten beispielsweise mit Phishingmails und geben sich dann als Ihr Freund aus – oder sie kopieren einfach die Profile und fügen Sie neu zur Kontaktliste hinzu.

Sie werden nach Ihrer Handynummer gefragt und dann davon unterrichtet, dass eine SMS eintreffen würde, die einen PIN-Code enthält. Angeblich entstehen keine Kosten, es ginge um ein Gewinnspiel oder eine andere Ausrede wird erfunden.

Das steckt wirklich dahinter

In Wahrheit wird Ihre Handynummer für einen Abo-Abschluss missbraucht – die PIN braucht der Betrüger zur Bestätigung

Unsere Sicherheitstipps – so schützen Sie sich

  • Geben Sie nicht „jedem“ Ihre Handynummer
  • Hinterfragen Sie kritisch, wenn Ihr Gegenüber Ihre Nummer eigentlich haben sollte
  • Geben Sie keine PIN-Codes durch, wenn Sie dazu aufgefordert werden – mit der Anmeldung alleine haben Sie noch kein Abo abgeschlossen, sondern erst mit der Eingabe der des PINs

Handynummer-Betrug: Das können Sie tun, wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Kontaktieren Sie Ihren Handyanbieter, ob ein Abo abgeschlossen wurde
  • Wenn ja, lassen Sie es sperren
  • Sorgen Sie vor, und lassen Sie Ihren Tarif für Mehrwertdienste sperren
  • Schauen Sie sich die nächsten Handyrechnungen an und legen Sie Widerspruch gegen die Abbuchungen des Abos ein

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