Potenzmittel-Spam: Vorsicht vor Fake-Shop

Für alle, die gewisse Schwierigkeiten im „unteren Bereich“ haben, scheint eine E-Mail einer Online-Apotheke die Rettung zu sein. Doch es ist Vorsicht geboten!

Potenzmittel-Spam (Screenshot)
Potenzmittel-Spam (Screenshot)

Potenzmittel zum Schnäppchenpreis

Viele Männer haben aus den unterschiedlichsten Gründen Erektionsprobleme, trauen sich aber nicht zum Arzt, weil sie sich schämen oder sich teure Medikamente nicht leisten können. Der Blick in diverse Online-Apotheken kann sich durchaus lohnen, allerdings gibt es auch viele schwarze Schafe.

So sollten Sie auf keine Werbemails reagieren, die ungefragt zugesendet werden und tolle Medikamente zu Dumpingpreisen versprechen. Auch bei Online-Apotheken, die Potenzmittel-Spam betreiben, ist ebenso Vorsicht geboten wie bei anderen Onlineshops, die angebliche Markenware zu Schnäppchenpreisen anbieten.

berlin-apo.com: Fake-Indizien

  • Fehlendes Impressum: Kaufen Sie niemals auf einer Seite ein, die kein Impressum besitzt. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben!
  • Als Zahlungsmethode wird ausschließlich Vorkasse angeboten (Banküberweisung, Visa, Master Card, Amex).
  • Rechtschreibfehler
  • Es gibt keinerlei Bewertungen im Internet (trotzdessen es berlin-apo.com seit 2014 geben soll)
  • (Extrem) niedrige Preise

Wie Sie eine seriöse Online-Apotheke erkennen:

  • Apotheke benötigt das Original-Rezept
  • Impressum (Angabe der zuständigen Aufsichtsbehörde,
  • Kein Versand von Arzneimittels außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums
  • Medikamente werden nur in Originalverpackungen versendet

Was kann passieren?

Bei berlin-apo.com werden Sie wahrscheinlich keine Ware erhalten – und wenn, dann Fakes, die im schlimmsten Fall gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Was Sie tun können

Sollten Sie dort bestellt haben, ermutigen wir Sie dazu, sich dennoch gegen Potenzmittel-Spam zur Wehr zu setzen. Ein paar Tipps dafür haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

Sollten Sie berlin-apo.com-Erfahrungen gemacht haben, bitten wir Sie, uns diese mitzuteilen. Nur so können andere gewarnt werden!

Informieren Sie sich auch hier über andere Fake-Shops.

Ein Gedanke zu „Potenzmittel-Spam: Vorsicht vor Fake-Shop

  • 16. Februar 2020 um 19:05
    Permalink

    Seit geraumer Zeit bekomme ich immer wieder SPAM-Mails mit dem Thema Erektionsprobleme und dubiosen Links, die ich nie anklicke, teils sehr unappetitlich und sogar mit meinem Namen, der nunwirklich erkennen lässt, dass ich KEIN Mann bin (und meine „Frau“ es darum garantiert nicht „hart liebt“…). Beispiel: im Text steht „Grosse Auswahl für jeden“ und dahinter verbirgt sich „https://deref-gmx.net/mail/client/AcMr0uKvWzo/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fhb.bjtaylor.com“.
    Ich erweitere meinen Filter laufend mit Absendern, Domains, Betreffs und Empfänger, aber auch wenn die Einträge schon mehrfach vorhanden sind, kommen die Mails weiterhin durch. Beschwerden an den Provider werden abgebügelt mit dem Hinweis, dass ich ein kostenloses Postfach habe und darum nur eine 0900er-Nummer für technische Hilfe und Beschwerden anrufen kann.
    Das „Beste“ ist aber noch, wenn ich mich direkt per Antwortfunktion beschweren will, kommt immer eine automatische Rückmail vom Mailer-Daemon, die besagt, dass es den ursprünglichen Absender gar nicht gibt.
    Was kann ich dauerhaft und endgültig gegen diese unsinnige und obszöne Belästigung tun?
    Obendrein habe ich den Verdacht, dass die Kombination aus Name und eMailadresse, die ich sonst NIE benutze (meine eigene Signatur ist anders), von meinem eMailprovider selbst weitergegeben wurde, nachdem ich mich dort für Gewinnspiele registrierte.
    Schade, dass man nicht automatisch getarnte (umbenannte) Links innerhalb der eMail aussortieren kann…

    Antwort

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