Es wartet eine Spende auf Sie? Achtung, Betrug!

Es wartet eine Spende auf Sie? Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein!

Spende für Sie?! (Screenshot)
Spende für Sie?! (Screenshot)

Spende für Sie aus dem Nichts?

Haben Sie schon immer vom ganz großen Gewinn und Reichtum geträumt und spielen deswegen Lotto? Befinden Sie sich in einer finanziellen Notlage? Dann sind Sie das perfekte Opfer für Betrüger, die Sie per E-Mail über eine angebliche Spende für Sie informieren wollen. Mehr wird allerdings auch nicht verraten, denn Sie sollen neugierig werden und direkt Kontakt zu Ihrem „Spendenmanager“ aufnehmen.

Vor allem, wer in Not ist, greift nach jedem noch so krummen Strohhalm, weswegen wir Sie warnen wollen, solchen E-Mails keinerlei Glauben zu schenken!

Dahinter steckt vermutlich ein ganz klassischer Vorschussbetrug, auch besser bekannt als Scam.

So lautet die angebliche „Spendenbenachrichtigung“:

In Ihrem Namen befindet sich eine Spende. Alles, was Sie jetzt tun müssen, ist, sich direkt an Ihren Spendenmanager zu wenden, um weitere Informationen zu erhalten

Spende, die Geld kostet

Die Masche des Scams ist einfach erklärt: Ihnen wird eine Menge Geld in Aussicht gestellt, doch bevor Sie es überwiesen bekommen, werden Dutzende Gründe vorgebracht, weswegen diverse Gebühren fällig sind. Dazu zählen beispielsweise angeblich Transferleistungen, Beglaubigungen und einiges mehr.

Die Scamer antworten Ihnen dabei stets auf die Mails, damit er Ihr Vertrauen gewinnt.

Wenn Sie sich dann irgendwann wundern, warum immer noch kein Geld bei Ihnen einging, heißt es, es habe Schwierigkeiten gegeben und es wird versucht, Sie erneut um Geld zu erleichtern.

Erst, wenn nichts mehr zu holen ist oder der Betrug aufzufliegen droht, ist Schluss. Bis dahin können Sie schon mehrere Tausend Euro los sein.

Antworten Sie niemals!

Ganz gleich, wie verlockend es sein mag, dieses „Angebot“ zu testen oder wie wütend Sie sind, die x-te Scam-Mail erhalten zu haben: Halten Sie die Finger still und antworten Sie auf keinen Fall auf derartige Mails. Denn mit einer Antwort bestätigen Sie, dass Ihre Adresse aktiv genutzt wird. Das bedeutet, dass sie weiterverkauft wurd und Sie zukünftig noch mehr Betrugs- und Spammails erhalten.

Reingefallen? Das können Sie tun!

  • Sichern Sie alle Beweise mit Screenshots
  • Kontaktieren Sie Ihr Bankinstitut und schildern Sie den Fall
  • Sollte es zu unerklärlichen Abbuchungen kommen, sollten Sie eine Rückbuchung veranlassen
  • Gehen Sie zur Polizei und stellen Sie eine Strafanzeige wegen Betrugs
  • Leiten Sie die E-Mail an me@rescam.org weiter. Dabei handelt es sich um eine KI, die von dem neuseeländischen Sicherheitsunternehmen „Netsafe“ entwickelt wurde, um Scamer in die Flucht zu schlagen. Dieser „Service“ ist kostenlos und unverbindlich

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