Landesbank-Berlin-Phishing: Zugriff aufs Kundenkonto

Nach dem Sparkasse-Phishing gibt es nun auch Landesbank-Berlin-Phishing. Kunden sollten vorsichtig sein, wenn Sie scheinbar eine E-Mail von der LBB bekommen.

– – – Die Landesbank Berlin (und auch keine andere Bank) verschickt solche E-Mails. Die Verwendung von Name und/oder  Logo findet missbräuchlich statt. – – –

Vorsicht vor Phishing! (Clker-Free-Vector-Images/pixabay)
Vorsicht vor Phishing! (Clker-Free-Vector-Images/pixabay)

 

Bitte nichts bestätigen!

Sollten Sie Kunde der Landesbank Berlin sein, sollten Sie sehr skeptisch sein, wenn Sie per E-Mail darüber informiert werden, dass es einen Zugriff auf Ihr Konto gegeben hätte. Auf keinen Fall sollten Sie den mitgesendeten Link anklicken und dazu nutzen, Ihre Daten zu verifizieren. Schon die URL sollte ausreichen, um zu erkennen, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt!

Sie werden auf einen gefälschten Log-In weitergeleitet, der darauf abzielt, all Ihre Bankdaten mitzuschneiden und Kriminellen für illegale Zwecke zur Verfügung zu stellen.

So (oder so ähnlich) lautet das Landesbank-Berlin-Phishing:

Sehr geehrte(r) Kunde(in), wir möchten Sie darüber informieren, dass auf Ihr Konto von einem nicht autorisierten Computer zugegriffen wurde.

Besuchen Sie :

https://kreditkarten-banking.xxxxxx/,

und bestätigen, dass Sie der Inhaber dieses Kontos sind.

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten,

Landesbank Berlin

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie sind kein Kunde der Landesbank Berlin
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Die Absenderadresse klingt „irgendwie seltsam“ – ebenso wie die Ziel-URL
  • Sie sollen sich über einen Link in Ihren Account einloggen
  • Kein Hinweis in Ihrem ECHTEN Account (sofern einer besteht)
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wenn Sie hereingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch online

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.