WhatsApp-Farben: “Shau mal: Die neue Whatsapp-Funktion”

In einer Kettenmail, die derzeit herumgeschickt wird, wird behauptet, dass es neue WhatsApp-Farben geben würde. Lassen Sie sich auf diesen Fake auf keinen Fall ein, es droht die Spam-Falle.

WhatsApp-Farben: Achtung, Fake! (Screenshot spam-info.de)
WhatsApp-Farben: Achtung, Fake! (Screenshot spam-info.de)

Neue Farben für WhatsApp?

So häufig, wie manche Menschen WhatsApp nutzen, ist es kein Wunder, wenn Sie sich gewisse Möglichkeiten zur Personalisierung wünschen. Dieser Wunsch kommt Betrügern und Datensammlern nur Recht, denn so können Sie Ihre Fake-Gewinnspiele schnell unter die Leute bringen.

So taucht beispielsweise alle Jubeljahre die angebliche Meldung über neue WhatsApp-Farben auf, die man sich aussuchen kann. Auf den Link geklickt, der immer von Freunden versendet wird und deswegen ein Grundvertrauen genießt, wählt man sein Betriebssystem aus. Doch bevor man in den Genuss der neuen Farben kommt, soll man die Nachricht an 20 seiner Kontakte weiterleiten – Spamalarm!

Zur Enttäuschung der Nutzer gibt es dann allerdings keine neuen WhatsApp-Farben, sondern die Weiterleitung zu einem Gewinnspiel bzw. zu der Meldung, man habe eine Geschenkkarte gewonnen.

So (oder so ähnlich) lautet der Fake zu den WhatsApp-Farben:

Shau mal:
http://cxxxxx.whatsap.gratis
Die neue Whatsapp-Funktion is da. Du kannst jetzt deine Farbe ändern und aus 5 neuen auswhählen. Ich habe es schon getan.

Durchbrechen Sie den Spam

Wer sich diese sichern will, weil er sein Glück kaum noch fassen kann, muss Name und E-Mail-Adresse angeben. Und, hier kommt der Knackpunkt, seine Einwilligung geben, Nachrichten und/oder Post von Sponsoren zu erhalten – Datensammleralarm!

Im Klartext heißt das, dass man zustimmt, mit Werbung überhäuft zu werden. Sicher, man kann die Newsletter alle wieder abbestellen, aber das dauert lange und ob das erfolgreich ist, und die Daten nicht doch weiterverkauft werden, weiß niemand.

Was Sie tun können

Idealerweise löschen Sie die Nachricht einfach und gehen nicht weiter darauf ein. Besser wäre es, wenn Sie dem Kontakt, der Ihnen die Mail gesendet hat, über diesen Blödsinn aufklären. Dann kann er eventuell auch noch eingreifen und die anderen Empfänger informieren.

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