PayPal-Phishing: „Überarbeitungen Nutzungsbedingungen“

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Nutzungsbedingungen aktualisiert werden. Allerdings ist nicht jede E-Mail-Information dazu auch echt, denn oft handelt es sich um PayPal-Phishing.

– – – Nicht nur Sie sind, sondern auch PayPal ist in diesem Fall Opfer von Betrügern geworden, denn das Unternehmen hat mit diesen Mails nichts zu tun. – – –

Achtung. Phishing! (geralt/pixabay)
Achtung. Phishing! (geralt/pixabay)

Auf keinen Fall bestätigen!

Ab und an kommt es vor, dass Nutzungsbedingungen aktualisiert werden müssen, weil sich beispielsweise rechtliche Dinge ändern. Selbstverständlich werden die Nutzer von seriösen Unternehmen rechtzeitig darüber informiert, damit Sie sich überlegen können, ob sie diesen zustimmen oder ihren Account löschen möchten.

Allerdings sollten Sie vorsichtig sein, denn nicht jede E-Mail, die Sie davon unterrichtet, ist auch wirklich von dem Unternehmen. Aktuell versuchen Betrüger im Namen von PayPal Sie dazu zu bringen, auf einen gefährlichen Link zu klicken, um an Ihre sensiblen Daten zu gelangen.

Prüfen Sie solche E-Mails bitte ganz genau – weiter unten haben wir eine Checkkiste für Sie zusammengestellt, mit der Sie PayPal-Phishing erkennen können.

So lautet das PayPal-Phishing:

Liebe/r Kundin/e,

PayPal möchte Sie darüber informieren , dass wir am 10. Mai 2019 Überarbeitungen an unseren Nutzungsbedingungen ausführen.

Bitte bestätigen Sie diese unter den unten folgenden Button.

Sollten Sie dieser bestätigung nicht folge leisten , sind wir gewzungen die einschränkung in eine dauerhafte deaktivierung umzusetzen.

AGB’s bestätigen

Wir bitten Sie die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und bedanken uns bei Ihnen herzlichst für Ihre Geduld und Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr PayPal-Kudensupport

Unsere Sicherheitstipps – So erkennen Sie Phishing-Mails:

  • Sie haben kein PayPal-Konto und hatten nie eins
  • Keine persönliche Anrede und persönlicher Ansprechpartner
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik
  • Sie werden aufgefordert, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Kein seriöses Unternehmen dieser Welt wird Sie per E-Mail dazu auffordern, Ihre Daten über einen Link zu aktualisieren
  • Fehlender Hinweis in Ihrem echten Account (sofern vorhanden!)
  • Die Absender- und Linkadresse klingen irgendwie „seltsam“
  • Ihr Antiviren-Programm schlägt Alarm (halten Sie es bitte immer auf dem Laufenden)

Wie Sie sich schützen:

  • Klicken Sie niemals E-Mail-Links an, ganz gleich, wie echt sie aussehen mag
  • Wenn Sie unsicher sind, öffnen Sie einen neuen Tab und loggen sich dort in Ihr Konto ein
  • Rufen Sie niemals die Nummern in den E-Mails an, sondern googeln Sie sie
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails

Wenn Sie reingefallen sind:

  • Verfallen Sie nicht in Panik, sondern handeln Sie strukturiert
  • Ändern Sie von einem anderen Gerät all Ihre Passwörter
  • Sichern Sie alle Beweise
  • Starten Sie Ihre Antivirussoftware oder engagieren Sie einen PC-Fachmann, der Ihren PC überprüft
  • Wenden Sie sich an die Polizei, das geht auch ganz einfach online
  • Informieren Sie Ihre Geldinstitute
  • Wenden Sie sich unter 0800 723 4500 an PayPal (Mo.-Fr. 8:00 bis 20:30 Uhr / Sa.-So. 9:00 bis 19:30 Uhr)

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