Fake-Shop-Werbung auf Facebook: Finger weg!

Wer von Ihnen öfter auf Facebook unterwegs ist, wird sicher schon einmal eine Grafik gesehen haben, mit der diverse Online-Shops aufgeführt werden, die Markenartikel zu besonders günstigen Preisen anbieten. Warum Sie von diesen Shops die Finger lassen sollten, erklären wir Ihnen.

Fake-Shop-Werbung (Screenshot)
Fake-Shop-Werbung (Screenshot)

Rabatte von 50 bis 90 Prozent

Sie lieben Nike, Timberland, VANS, Dr. Martens, Adidas und Co.? Sicher haben Sie das eine oder andere Teil nicht gekauft, weil es Ihnen zu teuer war, selbst im günstigsten Online-Shop – kein Wunder also, wenn Sie darauf anspringen, wenn Ihnen Rabatte von bis zu 90% versprochen werden. Damit sind Sie nicht alleine – jeden Tag fallen Tausende Menschen auf der Suche nach tollen Schnäppchen auf solche Seiten rein.

Das Schlimme ist, wenn Freunde ahnungslos sind und Werbung für diese Shops machen. Auf Facebook gehen immer wieder Grafiken herum, die Marken, Rabatte und Webadressen nennen – wenn Ihre Freunde das teilen, wird das schon nicht unseriös sein. Doch falsch gedacht, denn oft wissen die selbst nicht, was sie eigentlich teilen – so traurig das auch ist, aber oft frisst Gier einfach Hirn, wie man so schön sagt.

Das steckt hinter den günstigen Online-Shops

Dass diese und ähnliche Online-Shops keine Originale verkaufen, sollte eigentlich klar sein. Diese Tatsache macht den meisten Käufern allerdings nichts aus, weil sie mit Fakes ebenfalls zufrieden sind.

Allerdings können Verbraucher froh sein, wenn sie die Ware überhaupt erhalten. Und auch das ist nicht unbedingt ein Grund zur Freude. Sollte keine Ware kommen, sehen Sie Ihr Geld auch nicht wieder, da die Verkäufer im Ausland sitzen.

So kann es nicht nur sein, dass sie einer Stichprobenkontrolle „zum Opfer fallen“, was das Vorlegen einer Rechnung notwendig macht. Sollte dabei rauskommen, dass Sie wissentlich Fakes gekauft haben, werden diese beschlagnahmt. Hinzu kommt, dass zusätzlich ein Verfahren wegen „Verdacht der Markenrechtsverletzung“ eingeleitet werden kann – und das kann teuer werden!

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