WhatsApp: Kampf gegen Fake-News

Die sozialen Netzwerke führen immer wieder Neuerungen ein, um Betrüger und Fake-News in Schach zu halten. Jetzt ist WhatsApp an der Reihe.

WhatsApp führt weltweit Weiterleitungsbegrenzung ein (arivera/pixabay)
WhatsApp führt weltweit Weiterleitungsbegrenzung ein (arivera/pixabay)

WhatsApp Fakes nerven die Nutzer

Wer kennt es nicht? Da hat jemand eine interessante oder erschütternde Nachricht gelesen und muss sie unbedingt mit der ganzen Kontaktliste teilen. Beliebte News sind z. B. die Virus-Warnungen rund um die Kontakte Ute Christoff/Hannes Bochtler/Tobias Mathis (und viele mehr) oder Gewinnspiele, in denen ein großes Unternehmen scheinbar wahnsinnige Preise verlost (z. B. Europa-Park-Freikarten oder H&M-Gutscheine).

Die Möglichkeit, so einen Blödsinn zu teilen, wird den WhatsApp-Usern nun schwerer gemacht, denn die Facebook-Tochter will dies nicht länger dulden.

Jetzt mit Weiterleitungsbegrenzung

Seit Montag, dem 22. Januar 2019, kann man Nachrichten nur noch an fünf statt 20 Kontakte oder Chatgruppen gleichzeitig weiterleiten.

Diese Beschränkung wurde letztes Jahr schon in Indien durchgesetzt, weil es dort wegen diversen Nachrichten zu Todesfolgen kam: „Heute beginnen wir einen Test zur Beschränkung der Weiterleitungsfunktion, der für alle Benutzer von WhatsApp gelten wird. In Indien, wo Menschen mehr Nachrichten, Fotos und Videos weiterleiten als in jedem anderen Land der Welt, testen wir auch eine Untergrenze von fünf Chats, an die Nachrichten auf einmal weitergeleitet werden können, und entfernen die Weiterleiten-Taste neben Mediennachrichten“, dies es damals in der Ankündigung.

Scheinbar war der Erfolg ausreichend, sodass die  Weiterleitungsbegrenzung nun auch auf dem Rest der Welt eingeführt wurde.

Man muss sich aber keine Sorgen machen, denn wer wirklich noch mehr seiner Liebsten erreichen will, kann das auch weiterhin. Nach den Absenden an fünf Kontakte können wieder fünf ausgewählt werden.

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