PIN-Sicherheit: Sicherheitstipps für Ihre PIN

Fast alle Menschen haben mindestens eine Bankkarte – und diese hat eine PIN. Sofern Sie Ihre Geheimzahl frei wählen können, sollten Sie ein paar Dinge beachten.

Sichere PIN (mrganso/Pixabay)

Sichere PIN (mrganso/Pixabay)

Tipps außerhalb der Reihe

Okay, Bankkarten-PINs haben nicht unbedingt etwas mit Spam– und Phishingmails zu tun, dennoch liegt uns Ihre Sicherheit am Herzen und wir möchten das Thema einmal aufgreifen.

Sofern Sie mehr als Ihre Girokontokarte haben, verlockt es, eine PIN für alle Karten zu vergeben (sofern dies möglich ist). Bei Passwörtern für Ihren eBay, Amazon, E-Mail … Account wird immer wieder davon abgeraten, denn hat ein Krimineller ein Passwort, kann er sich überall anmelden,

Bei PIN-Nummern ist dies anders. Das Risiko soll vergleichsweise gering ausfallen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich verleiten lässt, die unterschiedlichen Nummern z. B. auf einem Zettel notiert in der Brieftasche zu lagern, ist viel höher.

PIN-Sicherheit – Darauf sollten Sie achten:

  • Geben Sie Ihre Geheimzahl immer verdeckt ein
  • Notieren Sie sie nie auf einem Zettel
  • Verraten Sie Ihre PIN keinen Dritten
  • Ändern Sie regelmäßig Ihre PIN
  • Achten Sie auf ausreichend Abstand Ihres Hintermannes bzw. Menschen, die neben Ihnen stehen
  • Nutzen Sie vorzugsweise Geldautomaten, die sich in geschlossenen Räumen befinden
  • Wählen Sie keine leicht erratbare Zahl (1234, Geburtsdaten etc.)

So können Sie sich Ihre PIN besser merken:

  • Ordnen Sie jeder Zahl ein Symbol zu (z.B. 2 für einen Schwan, 8 für das Unendlichkeitszeichen)
  • Entwickeln Sie eine optische Linie auf dem Tastenfeld
  • Bauen Sie eine Geschichte um Ihre Zahlen
  • Entwickeln Sie einen mathematischen Bezug zu der PIN
  • Bauen Sie eine Eselsbrücke (z. B. 1225 ist der 1. Weihnachtsfeiertag)

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